Verdi-Streik bei Jungheinrich in Lüneburg: 190 Jobs in der Schwebe
Franjo HandeVerhandlungen bei Jungheinrich: IG Metall sagt Kundgebung ab - Verdi-Streik bei Jungheinrich in Lüneburg: 190 Jobs in der Schwebe
Ungewisse Zukunft für Jungheinrich-Werk in Lüneburg: Verdi-Streik hält an
Die Zukunft des Jungheinrich-Werks in Lüneburg bleibt ungewiss, während die Belegschaft ihren unbefristeten Verdi-Streik fortsetzt. Seit dem 20. November 2025 protestieren die Beschäftigten gegen Pläne, die Produktion zu verlagern – dabei stehen 190 Industriearbeitsplätze auf dem Spiel, während 140 Bürostellen in Lüneburg gesichert werden sollen. Derzeit laufen Verhandlungen über Sozialpläne und Abfindungsregelungen.
Der Konflikt im Lüneburger Werk schwelt bereits seit Monaten. Am 20. November 2025 traten die Mitarbeiter:innen in den Ausstand, nachdem die Unternehmensführung die Verlegung der Produktion angekündigt hatte. Anfang Februar 2026 ist der Verdi-Streik weiterhin im Gange, eine schnelle Lösung zeichnet sich nicht ab.
Die Gewerkschaft Verdi, die die Belegschaft vertritt, hatte zunächst eine Pressekonferenz und eine Protestaktion geplant, sagte diese jedoch später ab. Dennoch haben sich beide Seiten bereit erklärt, nächste Woche wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Im Mittelpunkt stehen dann die Abfindungszahlungen im Rahmen des Sozialplans sowie die Regelungen zum Tarifsozialvertrag.
Die Belegschaft des Werks ist in den vergangenen Jahren schrittweise geschrumpft. Nun droht der Verlust von 190 Industriearbeitsplätzen, während 140 Bürojobs in Lüneburg erhalten bleiben sollen. Unternehmensführung und Betriebsrat suchen derzeit nach einem Kompromiss, bevor weitere Entscheidungen fallen.
Die Gespräche werden in der kommenden Woche fortgesetzt, mit Abfindungsmodalitäten und Arbeitsplatzgarantien als zentrale Themen. Das Ergebnis wird über das Schicksal von fast 200 Industriebeschäftigten am Standort entscheiden. Bis dahin hält der Verdi-Streik an, während die Verhandlungen weitergehen.






