Verbraucherzentrum warnt: Darauf müssen Sie beim Rückgeben von Artikeln an Black Friday achten
Verbraucherzentrum warnt: Darauf müssen Sie beim Rückgeben von Artikeln an Black Friday achten
Verbraucherzentrale warnt: Worauf Sie beim Rückgeben von Waren am Black Friday achten müssen
Teaser: Die Aktionstage rund um den Black Friday sind traditionell die umsatzstärkste Zeit des Jahres.
20. November 2025, 09:30 Uhr
Black Friday und Cyber Monday stehen bevor, doch Verbraucher in Deutschland blicken mit wachsender Sorge auf die Schnäppchenjagd. Angesichts steigender Betrugsfälle im Internet und immer komplexerer Rückgabebedingungen wird zur Vorsicht geraten. Die beiden Shopping-Events am 28. November und 1. Dezember 2025 sollen voraussichtlich 5,8 Milliarden Euro Umsatz generieren – leicht weniger als im Vorjahr.
Betrug bleibt ein großes Problem vor dem Einkaufsmarathon. Die Schufa, Deutschlands größte Auskunftei, warnt vor gefälschten Onlineshops. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 26 Prozent der deutschen Käufer waren bereits Opfer von Betrug, 32 Prozent fielen auf Fake-Shops herein. Die Betrugswelle wirkt sich bereits auf das Kaufverhalten aus – viele Verbraucher prüfen Händler mittlerweile doppelt, bevor sie zuschlagen.
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen und die österreichische Initiative Watchlist Internet raten zu besonderer Sorgfalt bei Rücksendungen. Käufer sollten Waren vor dem Zurückschicken mit Fotos, Videos oder Zeugenaussagen dokumentieren. Selbst seriöse Händler bereiten mitunter Probleme: So kommt es vor, dass zurückgesandte Artikel nicht vollständig erfasst oder Erstattungen verweigert werden. Zudem warnen die Verbraucherschützer vor vermeintlich großzügigen Rückgabefristen – oft verstecken sich dahinter undurchsichtige Bedingungen. Trotz der Risiken bleibt das Interesse an den Rabattaktionen hoch: Rund 40 Prozent der Deutschen wollen während der Events shoppen, besonders junge Käufer sind aktiv – 52 Prozent der Generation Z und Millennials planen Einkäufe. Doch die Sorge um Rücksendekosten und Betrug hält manche zurück.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert einen Rückgang der Umsätze um zwei Prozent im Vergleich zu 2024 – ein Zeichen für die wachsende Zurückhaltung der Verbraucher. Angesichts zunehmender Betrugsfälle und Streitigkeiten bei Rückgaben fordern Behörden bessere Schutzmechanismen. Käufer werden dazu aufgerufen, Händler genau zu prüfen und Belege sorgfältig aufzubewahren, um finanzielle Verluste zu vermeiden.
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