Ukrainische Studierende erleben zwei Wochen Kultur und Bildung in Braunschweig
Franjo HandeUkrainische Studierende erleben zwei Wochen Kultur und Bildung in Braunschweig
Eine Gruppe von elf Germanistikstudierenden und zwei Lehrkräften der Universität Bila Zerkwa in der Ukraine ist zu einem zweiwöchigen Auslandsjahr in Braunschweig eingetroffen. Die Reise, die noch bis zum 5. Oktober dauert, stellt den jüngsten Schritt in der wachsenden Partnerschaft zwischen den beiden Städten dar. Organisiert wird der Austausch über den Verein MOCT – Brücke der Freundschaft, der nachhaltige Verbindungen zwischen Braunschweig und Bila Zerkwa knüpfen möchte.
Die Gäste aus Bila Zerkwa wohnen während ihres Aufenthalts bei lokalen Gastfamilien und besuchen Lehrveranstaltungen an der Braunschweiger Volkshochschule. Neben dem akademischen Programm erwartet sie ein kulturelles Rahmenprogramm mit Ausflügen in die Region. Geplant ist auch ein Tagesausflug nach Berlin, bei dem die Gruppe den Bundestag besichtigen wird.
Der Austausch folgt auf das erste Kooperationsprojekt zwischen den beiden Städten, das 2024 ins Leben gerufen wurde. Die Initiative zielt darauf ab, langfristige Verbindungen zu fördern, wobei die Organisatoren die Zusammenarbeit in Bildung und Kultur weiter ausbauen möchten. Zwar wurde kein konkreter Name des MOCT-Vereinsvorsitzenden in Braunschweig genannt, doch die Stadtverwaltung lädt Interessierte ein, sich für weitere Informationen an sie zu wenden. Das Programm unterstreicht das anhaltende Engagement Braunschweigs für internationalen Austausch. Durch die Aufnahme von Studierenden und Lehrkräften will die Stadt die Bindungen zu Bila Zerkwa durch gemeinsames Lernen und kulturelle Erfahrungen stärken.
Der Besuch endet am 5. Oktober, danach kehrt die Gruppe in die Ukraine zurück. Künftige Austauschprogramme und gemeinsame Projekte sollen auf dieser Grundlage aufbauen. Derzeit liegt der Fokus darauf, den Studierenden einen direkten Einblick in das Leben in Braunschweig und der umliegenden Region zu ermöglichen.






