TH Wildau testet Rettungsdrohnen für Katastropheneinsätze in Brandenburg
Franjo HandeTH Wildau testet Rettungsdrohnen für Katastropheneinsätze in Brandenburg
Die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) testet Drohnen für den Einsatz in Notfallsituationen auf dem Flugplatz Schönefeld-Schoenhagen, südlich von Berlin. Diese Versuche zeigen, wie Spitzenforschung direkt die öffentliche Sicherheit und das Katastrophenmanagement verbessern kann.
Die Hochschule nutzt den Flugplatz als Forschungsstandort für Luftfahrttechnik. Dort werden Drohnen entwickelt, die über 5G-Netze gesteuert werden und bei der Waldbrandbekämpfung sowie der Aufspürung von Blindgängern eingesetzt werden sollen. Zudem wird an KI-gestützten Robotersystemen gearbeitet, die Hindernisse auf Start- und Landebahnen erkennen könnten.
Die TH Wildau kooperiert dabei mit renommierten Partnern, darunter die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Technische Universität Berlin, Fraunhofer-Institute und die Deutsche Telekom. Gemeinsam betreiben sie ein Forschungsflugzeug, das als fliegendes Labor dient.
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle bezeichnete die Initiative als zukunftsweisendes Projekt. Ziel sei es, die Region als wichtigen Luftfahrtstandort zu etablieren und gleichzeitig praktische Lösungen für Rettungskräfte zu entwickeln.
Die Forschung unterstreicht, wie Wissenschaft konkrete Vorteile für die Gesellschaft schaffen kann – von sichereren Lüften bis hin zu effizienterer Katastrophenhilfe. Mit laufenden Tests und starken Partnerschaften soll das Projekt in den kommenden Jahren seine Wirkung weiter ausbauen.






