Stuttgart 21: Eröffnung des Milliardenprojekts verschiebt sich auf 2029 oder später
Franjo HandeStuttgart 21: Eröffnung des Milliardenprojekts verschiebt sich auf 2029 oder später
Stuttgarts lang ersehnter Bahnknoten Stuttgart 21 steht vor weiteren Verzögerungen. Der Milliardenprojekt wird frühestens 2029 in Betrieb gehen, eine vollständige Inbetriebnahme ist nun erst ab 2030 zu erwarten. Einen verbindlichen Termin für Teile des Vorhabens haben die Verantwortlichen bisher nicht genannt.
Ursprünglich sollte der unterirdische Bahnhof bis Ende 2026 zumindest teilweise fertiggestellt sein. Doch anhaltende Bauherausforderungen haben diesen Zeitplan zunichtegemacht. Medienberichte und die aktuelle Planung der Deutschen Bahn deuten darauf hin, dass die frühestmögliche Eröffnung der Tiefstation nun auf 2029 verschoben wurde.
Selbst dieses Datum bleibt unsicher. Mit einer vollumfänglichen Aufnahme des Betriebs ist nicht vor 2030 zu rechnen – abhängig vom Fortschritt bei Gleisen, Bahnsteigen und weiterer kritischer Infrastruktur. Die Komplexität des Projekts sorgt weiterhin für Rückschläge.
Die Deutsche Bahn hat bis Mitte 2026 Zeit, ein neues Betriebskonzept zu erarbeiten. Dieses soll aufzeigen, wie der Knotenpunkt nach seiner Fertigstellung funktionieren wird. Bis dahin gibt es keine festen Zeitpläne für die Inbetriebnahme.
Die Verzögerungen bedeuten für Fahrgäste und Unternehmen eine längere Wartezeit auf bessere Bahnverbindungen. Ohne festen Eröffnungstermin hängen weitere Updates von Baufortschritten und der überarbeiteten Strategie der Deutschen Bahn ab. Die spätere Inbetriebnahme des Knotens wird für das Stuttgarter Verkehrsnetz einen tiefgreifenden Wandel markieren.






