Spritpreisgesetz startet mit Verzögerung – warum der 1. April entscheidend wird
Elfie ZiegertSpritpreisgesetz startet mit Verzögerung – warum der 1. April entscheidend wird
Deutschlands neues Spritpreisgesetz wird um einen Tag verschoben
Wirtschaftsministerin Katharina Reiche hat den Starttermin des neuen Gesetzes von ursprünglich dem 31. März auf den 1. April verlegt. Der Aufschub erfolgt auf Bitten von Mineralölkonzernen und Aufsichtsbehörden, die mehr Vorbereitungszeit forderten.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Vorlage bereits am Freitag unterzeichnet. Daraufhin bat das Wirtschaftsministerium das Bundesamt für Justiz, die digitale Veröffentlichung hinauszuzögern. Die Behörden wollten sich zusätzliche Zeit verschaffen, um einen reibungslosen Start zu gewährleisten.
Das Gesetz wird nun am 31. März im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am Folgetag in Kraft. Nach der neuen Regelung dürfen Tankstellen die Spritpreise künftig nur noch einmal täglich – und zwar mittags – anpassen.
Sowohl das Bundeskartellamt als auch Kraftstofflieferanten hatten sich für die Verschiebung ausgesprochen. Sie argumentierten, der ursprüngliche Zeitplan lasse kaum Spielraum für letzte Anpassungen. Das Wirtschaftsministerium stimmte zu und wies das Bundesamt für Justiz an, den Erlass nicht unmittelbar nach der Unterzeichnung zu veröffentlichen.
Durch den angepassten Fahrplan erhalten Unternehmen und Behörden einen zusätzlichen Tag zur Vorbereitung. Da das Gesetz am 31. März verkündet wird, greifen die Preisvorgaben ab dem 1. April. Tankstellen müssen sich dann an die einmal tägliche Preisanpassung zur Mittagszeit halten.






