08 January 2026, 07:03

Solarprojekt bei Hannover setzt auf Chint-Wechselrichter – doch Speicher fehlen noch

Eine Stadtansicht mit zahlreichen Gebäuden, Bäumen, einem Berg im Hintergrund, einem klaren Himmel, einem Strommast mit Drähten und Grünfläche im Vordergrund.

Solarprojekt bei Hannover setzt auf Chint-Wechselrichter – doch Speicher fehlen noch

Solarprojekt bei Hannover: 4,6 Megawatt Leistung mit Chint-Power-Wechselrichtern überzeugt – Batteriespeicher als nächste Stufe

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein 4,6-Megawatt-Solarprojekt in der Nähe von Hannover hat mit den 350-Kilowatt-Wechselrichtern von Chint Power überzeugende Ergebnisse geliefert. Die von Stellfeldt für eine Energiegenossenschaft entwickelte Anlage erzielte hohe Erträge bei minimalem Materialeinsatz. Nun sollen nach Herausforderungen durch negative Strompreise Batteriespeicher nachgerüstet werden.

Unterdessen baut Revi Energie ein größeres 25-Megawatt-Projekt mit direktem Industrieabnehmer auf – ein weiteres Zeichen für den wachsenden Bedarf an Speicherlösungen in der erneuerbaren Energiebranche.

Die Solaranlage bei Hannover setzt auf Wechselrichter von Chint Power, die mit mehreren Maximum-Power-Point-Trackern (MPPT) ausgestattet sind. Diese Technologie vereinfachte die Bewältigung von Verschattungsproblemen und erleichterte die Fehlersuche. Durch den geringeren Komponenteneinsatz reduzierten sich zudem Erdarbeiten und Kabelverlegungen, was die Installation beschleunigte und die Umweltbelastung verringerte.

Trotz des Erfolgs fehlt der Anlage bisher ein Batteriespeicher. Negative Marktpreise zwangen die Betreiber teilweise zu Abschaltungen oder Verlusten beim Stromverkauf. Eine Nachrüstung ist nun geplant – und künftige Projekte wie das 25-Megawatt-Vorhaben von Revi Energie werden Chint Powers zweistufiges, strangbasiertes Speichersystem integrieren. Diese Lösung nutzt Niedrigspannungskopplung und netzbildende Technologie, um Energie für den Verkauf zu Spitzenabendpreisen zu speichern, wenn die Tarife über 10 Cent pro Kilowattstunde liegen.

Deutsche Banken zeigen sich zunehmend zurückhaltend, erneuerbare Energien ohne Speicher zu finanzieren, und verweisen auf wirtschaftliche Risiken. Neue Anlagen könnten bald keine Vergütung mehr für eingespeisten Strom während negativer Preisphasen erhalten. Chint Power begegnet diesen Bedenken mit einem Rundum-Paket: Planung, Lieferung der Technik, Vor-Ort-Installation sowie laufende Unterstützung über WhatsApp und lokale Experten. Ein genauer Starttermin für das nächste Solarprojekt mit Speicherlösung steht jedoch noch nicht fest.

Die Nachrüstung des Speichers in Hannover soll es ermöglichen, Strom zu den lukrativeren Abendtarifen zu verkaufen, statt negative Preise in Kauf nehmen zu müssen. Revi Energies 25-Megawatt-Projekt mit direkter Industriebelieferung unterstreicht zudem die Nachfrage nach flexiblen Energielösungen. Angesichts strengerer Finanzierungsauflagen der Banken werden integrierte Speichersysteme zunehmend zur Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit neuer Erneuerbaren-Projekte.