07 February 2026, 06:55

Schneechos in Niedersachsen: Wie Schulen mit wetterbedingten Ausfällen kämpfen

Ein Buch mit dem Titel "Die Kinder des Kalten" mit einem tiefblauen Umschlag, der eine weiße Silhouette einer Person in einem langen Mantel und Hut zeigt, die Arme ausgebreitet, vor einem sternenklaren Nachthimmel.

Keine Schule wegen Eis - Was Schulleitungen sagen - Schneechos in Niedersachsen: Wie Schulen mit wetterbedingten Ausfällen kämpfen

Schwerer Schneefall und Glatteis sorgen in Niedersachsen für Schulchaos

Zu Beginn des Jahres 2026 haben heftige Schneefälle und Blitzeis den Schulalltag in Niedersachsen durcheinandergebracht. Wiederholte Ausfälle zwingen Lehrerinnen, Lehrer und Schüler zum Improvisieren, doch die Behörden betonen, dass es sich dabei um eine saisonale Herausforderung handelt – und nicht um eine Krise wie während der Pandemie. Lokale Berichte verzeichnen vereinzelte Schließungen, insbesondere während der Winterstürme im Januar und Februar 2024 sowie 2026.

Über Schulschließungen in Niedersachsen entscheiden die Landkreise oder kreisfreien Städte, ein automatischer Wechsel zum Distanzunterricht gibt es nicht. Anders als in der Pandemie besteht keine landesweite Verpflichtung für Online-Unterricht; die Entscheidungen liegen in der Hand der lokalen Verantwortlichen. Während ältere Schülerinnen und Schüler digitalen Unterricht verfolgen können, sind jüngere Kinder auf per E-Mail verschickte Aufgaben von ihren Lehrkräften angewiesen – strukturierte Stundenpläne für den Fernunterricht lassen sich an Grundschulen nur schwer umsetzen.

In der Pandemie hatten die Schulen ihre Methoden für den Distanzunterricht verfeinert und die Ansätze je nach Altersgruppe und technischer Ausstattung angepasst. Diese Strategien kommen nun auch bei wetterbedingten Ausfällen zum Einsatz. Matthias Aschern, Vorsitzender des Niedersächsischen Schulleiterverbandes, versicherte Eltern und Familien, dass keine Schülerin und kein Schüler wegen der winterlichen Schließungen ihre Abschlüsse gefährdet sehen müschten.

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Exakte Zahlen, wie viele Schulen seit dem Schuljahr 2023/24 mindestens einen Tag schließen mussten, liegen nicht vor. Das Kultusministerium hat keine zusammenfassenden Daten veröffentlicht, auch wenn lokale Medien über vereinzelte Schließungen während besonders harter Winterphasen berichteten.

Die aktuellen Störungen entsprechen den typischen winterlichen Herausforderungen und stellen keine langfristige Bildungslücke dar. Die Schulen greifen auf bewährte Werkzeuge aus der Pandemiezeit zurück, um den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten – wobei jüngere Schülerinnen und Schüler jedoch stärker eingeschränkt sind. Die Behörden bestätigen derweil, dass ausgefallene Tage keine Auswirkungen auf die Abschlusszeugnisse der Schüler haben werden.