Rheinmetall boomt mit 7,5 **Milliarden Euro** – doch die Börse zittert vor zu viel Frieden
Magdalena HertrampfRheinmetall boomt mit 7,5 **Milliarden Euro** – doch die Börse zittert vor zu viel Frieden
Rüstungskonjunktur: Kein Grund für „Friedensängste“
Teaser: Laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri stiegen die Umsätze der 100 größten Hersteller von Militärtechnik auch 2025 weiter an. Dennoch fürchten Börsianer zu wenige Konflikte, kommentiert Jana Frielinghaus.
Veröffentlichungsdatum: 1. Dezember 2025, 10:02 Uhr
Schlagwörter: Krieg-und-Konflikte, Industrie, Finanzen, Technologie
Artikeltext: Die 100 größten Rüstungskonzerne der Welt verzeichneten 2025 erneut steigende Umsätze – das geht aus aktuellen Daten des Friedensforschungsinstituts Sipri hervor. Dieser Anstieg spiegelt einen breiten Aufschwung in der Verteidigungsbranche wider, wobei Unternehmen wie Rheinmetall Rekordzahlen melden. Dennoch bleiben Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen dieser Entwicklung bestehen.
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat in den vergangenen Jahren ein rasantes finanzielles Wachstum erlebt. Der Umsatz überstieg 2024 die Marke von 7 Milliarden Euro und kletterte allein in den ersten neun Monaten 2025 auf 7,5 Milliarden Euro. Trotz dieses Erfolgs verlor die Aktie des Unternehmens am Dienstag rund 3,5 Prozent, blieb jedoch deutlich über 1.400 Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber etwa 100 Euro im Februar 2022.
Die finanziellen Gewinne der Rüstungsindustrie halten an, wobei Rheinmetalls Zahlen das Ausmaß dieses Booms verdeutlichen. Doch die wirtschaftliche Belastung für die Bürger:innen und die Gefahr einer Zunahme von Konflikten bleiben zentrale Sorgen. Die langfristigen Auswirkungen dieses Aufschwungs hängen von der geopolitischen Entwicklung und politischen Weichenstellungen ab.






