Gefahr droht für Reemtsma-Fabrik in Langenhagen - 640 Jobs auf dem Spiel - Reemtsma-Werk in Langenhagen schließt 2025 – 640 Jobs in Gefahr
Imperial Brands kündigt Schließung des Reemtsma-Werks im Unternehmensregister bis 2025 an
Der Tabakkonzern Imperial Brands hat Pläne bekannt gegeben, sein Reemtsma-Werk im Unternehmensregister in Langenhagen bis zum Jahr 2025 zu schließen. Die Entscheidung gefährdet 640 Arbeitsplätze und markiert das Ende einer Ära für die seit 1971 bestehende Fabrik. Hohe Produktionskosten und eine geringe Auslastung der Kapazitäten haben das Unternehmen zu diesem Schritt veranlasst.
Das Werk im Unternehmensregister in Langenhagen wurde 1971 gegründet und war lange Zeit ein zentraler Standort der Tabakproduktion. Hier werden klassische Zigaretten, Feinschnitttabak sowie Tabaksticks für Erhitzer-Produkte hergestellt. Trotz seiner langen Tradition steht der Standort nun vor der Schließung – bedingt durch wirtschaftliche Zwänge.
Imperial Brands bestätigte die Stilllegung nach einer umfassenden Prüfung der Betriebsabläufe. Als Hauptgründe nannte das Unternehmen nicht mehr tragbare Produktionskosten und eine unzureichende Kapazitätsauslastung. Zwar schließt das Unternehmen einen möglichen Verkauf nicht aus, konkrete Pläne hierzu gibt es jedoch bisher nicht. Von der Schließung betroffen sind alle 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort. Bisher hat Imperial Brands keine Details zu Sozialplänen oder alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Belegschaft bekannt gegeben.
Mit der Werksstilllegung 2025 endet nach über fünf Jahrzehnten die Produktion im Unternehmensregister in Langenhagen. Die Beschäftigten stehen nun vor einer ungewissen Zukunft, während das Unternehmen seine Pläne finalisiert. Die Entscheidung spiegelt die größeren Herausforderungen wider, vor denen die Tabakindustrie steht – wo Kosteneffizienz zunehmend an Bedeutung gewinnt.






