Raser in Hanau fliegt mit 118 km/h durch 50er-Zone – und verliert Führerschein
Magdalena HertrampfMotorradfahrer rast durch Stadt mit fast 120 km/h - Raser in Hanau fliegt mit 118 km/h durch 50er-Zone – und verliert Führerschein
Ein 21-jähriger Motorradfahrer ist mit einer Geldstrafe belegt und vom Straßenverkehr ausgeschlossen worden, nachdem er in Hanau in einer 50er-Zone mit 118 km/h unterwegs war. Die Polizei wurde auf den Fahrer aufmerksam, als er zweimal lautstark sein Motorrad aufheulen ließ – was zu weiteren Ermittlungen bezüglich seines Fahrzeugs und Fahrverhaltens führte.
Der Vorfall begann, als Beamte den übermäßigen Lärm des Motorrads wahrnahmen und später feststellten, dass diesem der vorgeschriebene Schalldämpfer fehlte. Bei der Kontrolle des Fahrers stellte sich heraus, dass die obligatorische Hauptuntersuchung (HU) des Motorrads bereits seit sechs Monaten abgelaufen war. Der Mann gab an, er habe den Motor nach der Winterpause "eingefahren", konnte seine extreme Geschwindigkeit jedoch nicht begründen.
Der Fahrer muss nun eine Strafe von 1.500 Euro zahlen, erhält zwei Punkte in Flensburg und einen dreimonatigen Fahrverbot. Zudem wurde das Motorrad als Teil der Sanktionen beschlagnahmt.
Der Fall zeigt mehrere Verstöße auf, darunter überhöhte Geschwindigkeit, eine abgelaufene Hauptuntersuchung sowie illegale Veränderungen am Fahrzeug. Das Fahrverbot und die Beschlagnahmung des Motorrads treten sofort in Kraft, die Geldstrafe muss kurz darauf beglichen werden.






