Polizei Verden stärkt Demokratie durch Partnerschaft mit Gedenkstätte
Franjo HandePolizei Verden stärkt Demokratie durch Partnerschaft mit Gedenkstätte
Die Polizei Verden hat eine Partnerschaft mit der Gedenkstätte Wilhelmine Kaserne geschlossen, um demokratische Werte innerhalb der Behörde zu stärken. Die kürzlich unterzeichnete Vereinbarung konzentriert sich auf Bildung und Widerstandsfähigkeit gegen Extremismus. Die Gedenkstätte, die Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs dokumentiert, wird in dieser Zusammenarbeit eine zentrale Rolle einnehmen.
Die Gedenkstätte Wilhelmine Kaserne dient als Lernort über historische Ungerechtigkeiten. Sie regt Besucher dazu an, sich mit vergangenen Ereignissen auseinanderzusetzen und die eigene Perspektive zu hinterfragen. Dieser bildungspolitische Ansatz wird nun auf die Polizeiarbeit ausgeweitet.
Im Rahmen der neuen Kooperation wird die Polizei Verden/Osterholz eng mit der Gedenkstätte zusammenarbeiten. Das DemokratieWerk – so der neue Name des Integrations-Teams der Behörde – wird Schulungen leiten, die sich auf demokratische Grundsätze und kritisches Denken konzentrieren.
Ziel der Partnerschaft ist es, bei den Beamten ein langfristiges Bewusstsein für diese Themen zu schaffen. Durch die Auseinandersetzung mit den Angeboten der Gedenkstätte setzen sich Polizeikräfte mit historischen und aktuellen Bedrohungen für die Demokratie auseinander. Die Initiative soll diese Werte fest in den Polizeialltag verankern.
Die Zusammenarbeit markiert einen Schritt zur Verknüpfung historischer Bildung mit der Polizeiausbildung. Beamte werden regelmäßig an Workshops und Diskussionsrunden in der Gedenkstätte teilnehmen. Die Auswirkungen des Programms auf die Polizeipraxis sollen in den kommenden Jahren evaluiert werden.






