POL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts "Zusammen Sicherheit schaffen - Muslimische Jugend trifft Polizisten"
Elfie ZiegertPOL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts "Zusammen Sicherheit schaffen - Muslimische Jugend trifft Polizisten"
POL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts „Gemeinsam Sicherheit gestalten – Muslimische Jugend trifft auf Polizist:innen“
Polizeidirektion Osnabrück – Osnabrück – Die Muslimische Jugendgemeinschaft Osnabrück Land (Mujos e.V.) hat mit einem Pilotprojekt muslimische Jugendliche und Polizeibeamt:innen zusammengebracht, um Vertrauen und Verständnis aufzubauen. Das 2023 gestartete Vorhaben zielte darauf ab, durch direkte Begegnungen den Dialog zu stärken. Gefördert wurde es vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das damit Integration und eine gemeinsame Verantwortung für Sicherheit unterstützen wollte.
Das Projekt „Gemeinsam Sicherheit gestalten – Muslimische Jugend trifft auf Polizist:innen“ umfasste drei Phasen, an denen rund 150 junge Muslim:innen teilnahmen. In interaktiven Workshops und Diskussionsrunden tauschten sie sich mit Beamt:innen aus – im Fokus standen politische Bildung, demokratische Werte und der Abbau von Vorurteilen.
Die Verantwortlichen planen, die Initiative bis 2026 fortzuführen, unter anderem in Kooperation mit der Osnabrücker Niederlassung der Türkisch-Islamischen Gemeinde Niedersachsen (DITIB). Viele ehemalige Teilnehmer:innen sprachen sich für eine Verlängerung aus und betonten die positiven Auswirkungen auf das Gemeinschaftsverhältnis. Die Abschlussveranstaltung fand am 18. November 2025 statt, mit Gästen aus Stadtverwaltung, Polizei und Partnerorganisationen. In den Reden wurde hervorgehoben, wie die Zusammenarbeit das gegenseitige Verständnis zwischen Sicherheitsbehörden, lokalen Institutionen und muslimischen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen vertieft habe.
Das Projekt hat messbare Spuren in den Integrationsbemühungen Osnabrücks hinterlassen. Durch offene Dialogformate trug es dazu bei, Vorbehalte abzubauen und eine kooperativere Sicherheitskultur zu fördern. Die Pläne für 2026 deuten darauf hin, dass die Methoden und Ergebnisse des Vorhabens auch künftig die Gemeinschaftsbeziehungen in der Region prägen werden.






