21 December 2025, 22:52

POL-LG: ++ Ca. 40 Teilnehmer bei versammlungsbezogenen Aktionen ++ Polizei sichert Versammlungen, verhindert weiteres Bauen von 'illegalen' Gebäuden im Luener Holz ++ Flaschenwerfen und Behinderungen ...

Eine Gruppe von Menschen demonstriert auf einer Straße, hält Plakate, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

POL-LG: ++ Ca. 40 Teilnehmer bei versammlungsbezogenen Aktionen ++ Polizei sichert Versammlungen, verhindert weiteres Bauen von 'illegalen' Gebäuden im Luener Holz ++ Flaschenwerfen und Behinderungen ...

POL-LG: ++ Rund 40 Teilnehmer bei versammlungsbezogenen Aktionen ++ Polizei sichert Versammlungsfreiheit, verhindert weiteren Bau „illegaler“ Bauwerke im Lüner Holz ++ Flaschenwurf und Sachbeschädigung ...

Polizeidirektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen – Lüneburg – ++ Rund 40 Teilnehmer bei ... ✚ Weiterlesen

21. Dezember 2025, 05:00 Uhr MESZ

Schlagwörter: Politik, Allgemeine Nachrichten, Kriminalität und Justiz

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Im Lüner Holz bei Lüneburg kam es am 21. Dezember 2025 zu Auseinandersetzungen, als die Polizei eine Protestaktion gegen den Ausbau der Autobahn A39 unterband. Rund 40 Aktivisten der Gruppe „Lüni bleibt“ hatten Baumplattformen errichtet, die von den Behörden als rechtswidrig eingestuft wurden. Beamte ordneten die Räumung der Materialien an und stoppten weitere Bauarbeiten – was zu Konflikten mit den Demonstranten führte.

Im Mittelpunkt des Protests standen zwei von Umweltschützern errichtete Baumplattformen. Die Polizei bewertete die Konstruktionen als unzulässig und verwies auf Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Die Einsatzkräfte erschienen vor Ort, um ein Bauverbot durchzusetzen, und forderten die Beseitigung der bereits vorhandenen Materialien.

Einige Protestierende leisteten Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, es kam zu wortgewaltigen Auseinandersetzungen. Eine Flasche wurde in Richtung der Beamten geworfen, zudem beschädigte eine Person die Reifen eines abgestellten Streifenwagens. Trotz der Eskalation betonte die Polizei, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit sei gewahrt worden – weitere Bauarbeiten seien jedoch unterbunden worden. Die Aktivisten der Initiative „Lüni bleibt“ kämpfen seit Längerem gegen den Ausbau der A39 und besetzen den Wald, um das Projekt zu blockieren. Die Behörden bestehen jedoch darauf, dass die Bauwerke gegen Vorschriften verstoßen und eine Gefährdung darstellen.

Bei der Aktion gab es keine Festnahmen, allerdings bestätigte die Polizei die Beschädigung ihres Fahrzeugs. Die Aktivisten kündigten an, ihren Widerstand fortzusetzen, während die Behörden klarstellen, dass illegale Bauten nicht geduldet werden. Die Konfrontation unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Umweltschützern und der Polizei im Zusammenhang mit den Pläne für die Autobahn A39.