Phishing-Welle rollt über deutsche Bankkunden – DKB und Comdirect besonders betroffen
Grzegorz LoosPhishing-Welle rollt über deutsche Bankkunden – DKB und Comdirect besonders betroffen
Phishing-Welle trifft deutsche Banken Ende 2025
Ende 2025 hat eine Welle von Phishing-Angriffen deutsche Banken erfasst, bei der Kunden mit gefälschten Sicherheitswarnungen und Kontrollmitteilungen ins Visier genommen wurden. Besonders betroffen sind die DKB und Comdirect mit der höchsten Zahl an Betrugsversuchen, während die Volksbank im Dezember wiederholt Ziel von Scam-Angriffen wurde. Mindestens drei Opfer in Singen verloren hohe Summen, nachdem sie auf betrügerische Anrufe und E-Mails hereingefallen waren.
Die Betrugsmaschen begannen um den Jahreswechsel 2025/2026: Kriminelle gaben sich als Bankmitarbeiter aus und brachten Opfer unter falschen Vorwänden – etwa dringende Sicherheitsupdates oder Kontenprüfungen – dazu, TAN-Codes preiszugeben. Im Anschluss folgten unautorisierte Transaktionen, durch die Konten um Beträge im mittleren fünfstelligen Bereich geleert wurden.
Besonders hart traf es Kunden der Volksbank in Singen am 31. Dezember 2025. Betrüger kontaktierten die Opfer telefonisch, gaben sich als Mitarbeiter aus und forderten sofortiges Handeln. Drei Personen – von jungen Erwachsenen bis zu Senioren – verloren innerhalb einer einzigen Woche Geld. Die Banken betonen, dass Mitarbeiter TAN-Codes niemals per Telefon oder E-Mail anfragen. Die Behörden raten der Bevölkerung, verdächtige Nachrichten direkt bei ihrer Bank zu überprüfen. Das Öffnen von Anhängen oder das Beantworten unaufgefordeter E-Mails kann persönliche Daten weiteren Diebstählen aussetzen.
Die Angriffe haben bei den Opfern erhebliche finanzielle Verluste hinterlassen. Die Banken warnen weiterhin vor den Risiken, sensible Informationen weiterzugeben. Wachsamkeit und die direkte Überprüfung bleiben die besten Abwehrstrategien gegen solche Betrugsmaschen.






