Peines Wärmewendeplan steht: Wie die Stadt bis 2040 klimaneutral heizen will
Franjo HandePeines Wärmewendeplan steht: Wie die Stadt bis 2040 klimaneutral heizen will
Peines kommunaler Wärmeplan steht kurz vor der Fertigstellung
Nach über einem Jahr Entwicklungsarbeit ist der Wärmewendeplan der Stadt Peine nahezu abgeschlossen. Seit Dezember 2024 arbeitet die Kommune mit der IP SYSCON GmbH, der enercity AG und den Stadtwerken Peine GmbH zusammen, um ihre zukünftige Wärmeversorgungsstrategie auszugestalten. Die zentralen Erkenntnisse wurden am 21. Januar 2026 bei einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.
Der Plan analysiert die aktuelle Wärmerversorgung, den Energieverbrauch und das Potenzial erneuerbarer Wärmequellen in Peine. Die Stadt wird dabei in Zonen unterteilt, für die jeweils die praxistauglichsten Heizlösungen identifiziert werden. In vielen Stadtteilen gelten dezentrale, gebäudespezifische Systeme bis 2040 als die kostengünstigste Option.
Auf der Veranstaltung diskutierten Expert:innen über die Modernisierung von Heizungsanlagen, Fördermöglichkeiten und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Im Fokus standen dabei auch das Peiner Fernwärmenetz sowie ein lokales Projekt im Stadtteil Wendesse. Hauseigentümer:innen, die nicht an bestehende oder geplante Netze angeschlossen sind, wurde geraten, ihre Anlagen zu modernisieren. Der Ausbau des Fernwärmenetzes muss sowohl wirtschaftliche Rahmenbedingungen als auch Klimaziele berücksichtigen. Der Plan betont, dass energetische Sanierungen allein nicht ausreichen – der Umstieg auf erneuerbare Wärmeerzeugung ist ebenso entscheidend.
Der fertige Wärmeplan soll Peine in den kommenden zwei Jahrzehnten auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung begleiten. Er bietet maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Stadtteile und findet dabei eine Balance zwischen Bezahlbarkeit und ökologischer Verantwortung. Die nächsten Schritte umfassen die Umsetzung sowie eine weitere Einbindung der Öffentlichkeit.






