01 February 2026, 17:26

Peine kämpft mit fünf Millionen Euro Schulden durch unbeglichene Forderungen

Ein Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Wenn Unternehmen versteckte Müllgebühren in Familienrechnungen unterbringen, können sie monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen."

Peine kämpft mit fünf Millionen Euro Schulden durch unbeglichene Forderungen

Stadt Peine kämpft mit wachsenden Forderungsausfällen – Schuldenberg steigt auf fast fünf Millionen Euro

Die Stadt Peine hat weiterhin mit unbeglichenen Forderungen zu kämpfen, die die kommunalen Finanzen belasten. Aktuelle Zahlen zeigen, dass sich die Summe der ausstehenden Zahlungen auf knapp fünf Millionen Euro erhöht hat – ein Anstieg gegenüber den 4,72 Millionen Euro, die noch zu Beginn dieses Jahres offenstanden. Die Entwicklung spiegelt die anhaltenden Schwierigkeiten wider, ausstehende Gelder von Dritten einzutreiben.

Stand 30. April 2025 beliefen sich die offenen Forderungen der Stadt auf rund 4,72 Millionen Euro. Mittlerweile ist diese Summe auf fast fünf Millionen Euro angestiegen, was im Vergleich zum Vorjahr einen moderaten Anstieg bedeutet.

Den größten Teil der Schulden macht die nicht gezahlte Gewerbesteuer mit etwa 2,8 Millionen Euro aus. Hinzu kommen 185.000 Euro ausstehende Grundsteuern sowie 260.000 Euro an unbeglichenen Unterkunftskosten. Bußgelder, Verwaltungsstrafen und Gebühren schlagen mit rund 1,6 Millionen Euro zu Buche.

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Viele dieser Forderungen – insbesondere Bußgelder und zivilrechtliche Ansprüche – drohen aufgrund gesetzlicher Verjährungsfristen uneinbringlich zu werden. Trotz der wachsenden Belastung gibt es keine aktuellen Informationen darüber, wie die Stadt das Problem angehen will oder ob die Beitreibungsmaßnahmen verbessert wurden.

Die Stadtkasse trägt derzeit eine Schuldenlast von 4,9 Millionen Euro aus offenen Forderungen. Da die Gewerbesteuerrückstände den größten Anteil ausmachen, stehen die Verantwortlichen vor der Herausforderung, die Gelder einzutreiben, bevor die gesetzlichen Fristen ablaufen. Die Situation unterstreicht die Notwendigkeit effektiverer Strategien zur Forderungsbeitreibung in Zukunft.