Parteiloser Volkswirt kämpft um Landratsamt im Landkreis Peine
Magdalena HertrampfParteiloser Volkswirt kämpft um Landratsamt im Landkreis Peine
Matthias Laue, ein 52-jähriger Volkswirt aus Adenstedt, bewirbt sich um das Amt des nächsten Landrats im Landkreis Peine. Als parteiloser Kandidat will er sich für finanzielle Stabilität, sozialen Zusammenhalt und Umweltschutz einsetzen – ohne dabei die regionalen Traditionen zu vernachlässigen.
Sein Wahlslogan "Für Sie und für die Region Peine" unterstreicht seinen Anspruch, breite Bürgerunterstützung statt Parteipolitik in den Mittelpunkt zu stellen.
Laue blickt auf fast drei Jahrzehnte Erfahrung im Finanzsektor zurück. Als geprüfter Sparkassenbetriebswirt arbeitete er 18 Jahre lang bei der Norddeutschen Landesbank (NORD/LB), wo er sich auf Kapitalmärkte spezialisierte. Dieses Fachwissen bildet die Grundlage für sein zentrales politisches Ziel: die finanzielle Eigenständigkeit des Landkreises Peine zu sichern und eine wachsende Verschuldung zu verhindern.
Doch Laues Engagement beschränkt sich nicht auf wirtschaftliche Themen. Seit Jahren ist er in der Kommunalpolitik aktiv: derzeit als stellvertretender Bürgermeister von Adenstedt sowie als Mitglied im Rat der Gemeinde Ilsede und in deren Verwaltungsausschuss. Sein politischer Ansatz setzt auf parteiübergreifende Zusammenarbeit – Lösungen sollen verbinden, nicht spalten.
Um zur Wahl zugelassen zu werden, muss Laue zunächst 250 Unterstützerunterschriften sammeln. Anders als klassische Kandidaten steht hinter ihm keine große Partei. Stattdessen betont er seine Unabhängigkeit und argumentiert, dass Entscheidungen dem Gemeinwohl dienen sollten – nicht parteipolitischen Interessen.
Sein Programm geht über Finanzfragen hinaus: Soziales, Umweltschutz und die Bewahrung lokaler Traditionen sind zentrale Bausteine seiner Vision. Laue ist überzeugt, dass diese Schwerpunkte dem Landkreis eine stabile und prosperierende Zukunft sichern werden.
Mit seiner Kandidatur bietet sich den Wählern im Landkreis Peine eine parteifreie Alternative. Sollte er gewählt werden, werden seine finanzpolitische Expertise und kommunale Erfahrung die Weichen stellen – etwa in Sachen Schuldenbegrenzung, öffentliche Dienstleistungen und Nachhaltigkeit.
Ob Laue auf dem Stimmzettel landet, hängt nun vom Erfolg seiner Unterschriftenkampagne ab. Derzeit konzentriert sich sein Team darauf, in der gesamten Region grassroots-Unterstützung aufzubauen.






