Özdemirs Grüne werben mit Pragmatismus: „Wir können Autos“
"Wir können Autos" - Özdemir wirbt für bodenständige Grüne - Özdemirs Grüne werben mit Pragmatismus: „Wir können Autos“
Wir können Autos – Özdemir wirbt für bodenständige Grüne
Wir können Autos – Özdemir wirbt für bodenständige Grüne
Wir können Autos – Özdemir wirbt für bodenständige Grüne
- November 2025, 12:08 Uhr
Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, hat eine klare Agenda vorgelegt. Er will bürokratische Hürden für klimafreundliche Unternehmen abbauen – insbesondere in den Bereichen nachhaltiger Verkehr und Energie. Sein Ziel ist es, die Grünen als pragmatische, zukunftsorientierte Partei zu präsentieren.
Özdemir bezog auch in den Themen Kriminalität und Meinungsfreiheit deutlich Position. Er versprach, bei Straftätern keine Nachsicht walten zu lassen, und lehnte jede Einschränkung der offenen Debatte ab.
Im Vorfeld der Wahl betonte Özdemir die Notwendigkeit, Bürokratie abzubauen. Green Tech und nachhaltige Mobilität müssten schneller vorankommen, argumentierte er. Sein Plan sieht vor, Baden-Württemberg zur führenden Kraft in der Klimainnovation zu machen.
Das umstrittene Thema eines Verbots von Verbrennungsmotoren mied er bewusst. Stattdessen beharrte er darauf, dass die Grünen die Automobilindustrie unterstützen könnten – mit den Worten: "Wir können Autos." Diese Partei kann Autos." Seine Botschaft richtete sich an Wähler, die radikale Veränderungen skeptisch sehen.
Özdemir scheute sich nicht, auch Kritik an der eigenen Partei zu üben. Er räumte ein, die Grünen machten manchmal "Fehler" und "gingen den Leuten auf die Nerven". Gleichzeitig warnte er seine Parteikollegen davor, Wähler mit unrealistischen Parolen oder überzogener Rhetorik zu verprellen.
In der Sicherheitspolitik zeigte er sich kompromisslos: "Kriminelle bekommen bei mir keinen Rabatt – auch keinen ‚kulturellen‘", erklärte er. Zudem gelobte er, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, und versprach, unter seiner Führung werde es weder "Redeverbote" noch "Denkverbote" geben.
Angesichts übergeordneter Bedrohungen bezog Özdemir klar Stellung: Wer demokratische Werte untergraben wolle, werde auf seinen Widerstand stoßen – "gleichgültig, woher er kommt".
Özdemirs Wahlkampf verbindet Klimapolitik mit einer harten Linie in Sachen Kriminalität und freier Meinungsäußerung. Sein Fokus auf den Abbau von Bürokratie für grüne Unternehmen zielt darauf ab, wirtschaftliches Wachstum mit ökologischen Zielen zu verbinden. Die Wahl wird zeigen, ob sein Ansatz die Grünen in Baden-Württemberg breiter aufstellen kann.
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