24 January 2026, 13:04

Osnabrück revolutioniert Ganztagsgrundschulen mit mehr Flexibilität für Eltern

Ein detaillierter alter Stadtplan von Saarbrücken, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, der klassische Schriftarten enthält, die den Standort der Stadt angeben.

Osnabrück revolutioniert Ganztagsgrundschulen mit mehr Flexibilität für Eltern

Osnabrück führt neue Flexibilität für Familien an Ganztagsgrundschulen ein. Ab dem Schuljahr 2026/27 erhalten Eltern eine zusätzliche Abholoption für ihre Kinder, während die Ferienbetreuung unabhängig von der regulären Schulzeit gebucht werden kann. Die Änderungen sollen die Bedürfnisse berufstätiger Familien besser berücksichtigen – ohne dass Personal oder Qualitätsstandards gekürzt werden.

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Ab dem Schuljahr 2026/27 bieten die Osnabrücker Grundschulen für Ganztagsschüler eine zusätzliche Abholzeit an. Diese liegt frühestens 90 Minuten nach dem regulären Schulende. Jeder Schulträger entscheidet selbst über die Umsetzung dieser Option, doch Kinder, die zu diesem Zeitpunkt abgeholt werden, gelten weiterhin als Ganztagsschüler in der Personalplanung. Bürgermeisterin Katharina Pötter betonte, dass die Anpassung die Bedürfnisse von Familien und schulische Abläufe in Einklang bringe.

Auch die Ferienbetreuung wird von der schulischen Hort-Betreuung (Nachmittagsbetreuung) getrennt. Familien können künftig Ferienprogramme wochenweise buchen – analog zu anderen städtischen Ferienangeboten. Diese Neuerung tritt 2026/27 in Kraft und gibt Eltern mehr Wahlmöglichkeiten bei der Betreuung ihrer Kinder außerhalb der Schulzeit. Noch mehr Flexibilität gibt es ab 2027/28: Dann lässt sich die Nachmittagsbetreuung während der Schulzeit tageweise buchen. Schulen wie die Ostertorschule, die Heger Waldschule und die Godehardsschule ermöglichen dann Buchungen von 8 bis 16 Uhr pro Tag – statt wie bisher in festen Wochen- oder Freitagsgruppen. Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann versicherte, dass die Qualität des Ganztagsangebots dadurch nicht leide. Finanzierung, Personalstand und Qualitätsstandards bleiben unverändert.

Die neuen Regelungen geben Familien mehr Spielraum bei der Kinderbetreuung, ohne die schulischen Ressourcen zu belasten. Die tageweise Buchung der Nachmittagsbetreuung und die getrennte Ferienbetreuung werden in den nächsten zwei Jahren schrittweise eingeführt. Die Entscheidung über die zusätzliche Abholzeit liegt letztlich bei den einzelnen Schulen.