Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Services lahmgelegt
Franjo HandeOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Services lahmgelegt
Die Stadt Oranienburg hat nach einem Cyberangriff ihr Verwaltungsnetzwerk abgeschaltet. Die Maßnahme diente der Vorsorge, wie die Behörden bestätigten – das lokale System selbst sei nicht kompromittiert worden. Die Störung begann am Donnerstagabend um 18 Uhr.
Um mögliche Schäden zu verhindern, nahmen die Verantwortlichen das Netzwerk vom Netz. Der Ausfall soll mindestens bis Freitag andauern und betrifft den Zugang zu vielen kommunalen Dienstleistungen. Die Website der Stadt bleibt zwar online, zeigt jedoch einen Hinweis auf eingeschränkte Services.
Von dem Angriff sind rund 75.000 Firewalls desselben Typs betroffen, wie sie auch in Oranienburg genutzt werden. Infolge der Attacke sagte das Bürgeramt seine Sprechstunden für Freitag ab. Während der Störung sind Verwaltung und Einrichtungen für die Einwohner nur telefonisch erreichbar.
Das Netzwerk bleibt als Schutzmaßnahme weiterhin offline. Die Dienstleistungen bleiben eingeschränkt, bis die Behörden die Systeme gefahrlos wiederherstellen können. Bürger werden aufgefordert, dringende Angelegenheiten telefonisch zu klären.
