Niedersachsens Wohnungsmarkt bleibt trotz Bevölkerungsrückgang angespannt
Grzegorz LoosNiedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert - Niedersachsens Wohnungsmarkt bleibt trotz Bevölkerungsrückgang angespannt
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
- Dezember 2025, 12:23 Uhr
Trotz eines erwarteten Bevölkerungsrückgangs steht Niedersachsen vor einer angespannten Wohnraumsituation. Bis 2045 könnte die Region aufgrund demografischer Veränderungen etwa 302.000 Einwohner verlieren. Dennoch bleibt die Nachfrage nach neuen Wohnungen hoch, während Mieten und Immobilienpreise weiter steigen.
In den vergangenen zehn Jahren sind die Wohnkosten in Niedersachsen deutlich gestiegen. Die Bestandsmieten stiegen von etwa 5 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2015 auf knapp über 6 Euro im Jahr 2024. Noch stärker legten die Neuvertragsmieten zu – von etwas mehr als 8 Euro auf über 11 Euro pro Quadratmeter im selben Zeitraum. Den stärksten Anstieg verzeichnete der Landkreis Cuxhaven, wo die durchschnittlichen Nettomieten um etwa 0,50 Euro pro Quadratmeter stiegen.
Der Bericht zeigt: Trotz schrumpfender Bevölkerung bleibt der Druck auf den Wohnungsmarkt bestehen. Mit weniger Sozialwohnungen, steigenden Mieten und einer wachsenden Nachfrage älterer Bewohner steht Niedersachsens Wohnungsmarkt vor anhaltenden Herausforderungen. Die Entwicklung deutet auf höhere Kosten und eine weiter angespannte Verfügbarkeit in den kommenden Jahren hin.






