13 December 2025, 10:52

Niedersachsens Gesundheitsminister warnt vor gefährlichen Medikamenten-Hamsterkäufen

Ein Plakat mit Text wird vor Regalen mit vielen Flaschen angezeigt.

Niedersachsens Gesundheitsminister warnt vor gefährlichen Medikamenten-Hamsterkäufen

Niedersachsens Gesundheitsminister warnt vor Hamsterkäufen von Medikamenten

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat Empfehlungen des Landesapothekerverbandes scharf kritisiert, der Bürger zum Anlegen privater Medikamentenvorräte aufgerufen hatte.

  1. Dezember 2025, 13:12 Uhr

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat sich deutlich gegen Aufrufe ausgesprochen, wonach Patienten Medikamente horteten sollten. Er warnte, dass solche Hamsterkäufe die Versorgungslage weiter verschärfen und andere Patienten gefährden könnten. Seine Stellungnahme erfolgt als Reaktion auf eine Empfehlung des Apothekerverbandes Niedersachsen, wonach Bürger Vorräte an lebenswichtigen Arzneimitteln anlegen sollten.

Philippi verwies auf die Verlagerung der Pharmaproduktion als eine der Hauptursachen für gelegentliche Lieferengpässe. Viele Wirkstoffe würden mittlerweile in Ländern wie China und Indien hergestellt, was zu logistischen Verzögerungen führe. Gleichzeitig betonte er, dass es sich bei den meisten Versorgungsproblemen um vorübergehende Engpässe und nicht um flächendeckende Knappheiten handele.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Warnung des Ministers erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Behörden die Lieferketten besonders genau beobachten. Aktuelle Daten zeigen zwar nur begrenzte Störungen, doch arbeiten die Verantwortlichen weiterhin an langfristigen Lösungen. Philippis Haltung spiegelt den Spagat wider, zwischen Vorsorge einerseits und der Vermeidung künstlich erzeugter Engpässe andererseits.