Niedersachsen wird zum Radparadies mit historischen und malerischen Touren
Elfie ZiegertNiedersachsen wird zum Radparadies mit historischen und malerischen Touren
Niedersachsen entwickelt sich zum Radparadies mit malerischen und historischen Routen
Die Lüneburger Heide rund um Uelzen ist soeben als erste zertifizierte ADFC-Fahrradreiseregion Deutschlands ausgezeichnet worden – ein Beleg für das gut ausgebaute Radwegenetz der Region, das immer mehr Radfahrer anlockt.
Zu den Highlights zählt der Weser-Radweg, Deutschlands beliebtester Fernradweg. Auf 520 Kilometern führt er mit sanften Steigungen und meist asphaltierten Wegen auch Anfänger sicher durch sieben unterschiedliche Landschaften – von der Norddeutschen Tiefebene bis zu den Deichen der Nordsee.
Wer eine größere Herausforderung sucht, findet sie auf dem Nordseeküsten-Radweg, dem längsten ausgeschilderten Fernradweg der Welt. Ein Zehntel seiner 6.000 Kilometer verläuft durch Niedersachsen und passiert dabei bekannte Urlaubsorte wie Cuxhaven und Hamburg.
Geschichtsinteressierte können auf dem Westfälischer-Frieden-Radweg den Spuren der Diplomaten folgen, die den Dreißigjährigen Krieg beendeten. Die mit vier Sternen vom ADFC ausgezeichnete Route verbindet Kultur und Natur auf besondere Weise.
In der Heideregion startet der Kranich-Route am markanten Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen. Der familienfreundliche Weg führt zu einem Naturerlebnisraum und einem Biotop mit Aussichtsplattform. Ein weiterer Geheimtipp ist die Route „Große Landpartie“, die Radler an tausendjährige Dörfer, Kirchen und Museen vorbei führt.
Mit der neuen Zertifizierung und einem vielfältigen Angebot – von leichten Einsteigerstrecken bis zu historischen Fernwegen – festigt Niedersachsen seinen Ruf als Spitzenziel für Radreisende. Die Region bietet für jeden Anspruch das passende Erlebnis auf zwei Rädern.
