Niedersachsen stärkt Schutz gegen Hybrid-Bedrohungen
Niedersachsen will Schutz vor hybriden Bedrohungen ausbauen
Teaser: Fast 400 Vertreter aus der Wirtschaft informierten sich auf der 24. Wirtschaftsschutzkonferenz des Niedersächsischen Landesamts für Verfassungsschutz in Hannover über aktuelle Sicherheitsfragen.
Artikeltext: Deutsche Unternehmen sehen sich wachsenden Risiken durch hybride Bedrohungen mit Bezug zu Russland ausgesetzt. Dazu zählen Cyberangriffe, Spionage und Sabotage, wie Sicherheitsbehörden warnen. Die Hinweise kamen im Rahmen einer großen Konferenz zur Wirtschaftssicherheit in Hannover.
Auf der 24. Wirtschaftsschutzkonferenz trafen sich fast 400 Führungskräfte aus der Wirtschaft, um über die zunehmenden Gefahren zu diskutieren. Daniela Behrens, Niedersachsens Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, wies auf die Risiken hin, die von russischen Aktivitäten ausgehen. Sie berief sich dabei auf Berichte des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Verfassungsschutzes.
Hybride Bedrohungen zeigen sich in vielfältiger Form – von Desinformationskampagnen bis hin zu physischer Sabotage. Besonders die Energieinfrastruktur in Hessen, vor allem im Raum Darmstadt, war bereits Ziel von Angriffen. Die Behörden warnen, dass verdeckte Agententätigkeiten und Cyberintrusionen immer häufiger werden.
Die Unternehmen wurden aufgefordert, ihre Abwehrmaßnahmen gegen diese sich wandelnden Risiken zu verstärken. Die Konferenz betonte die Notwendigkeit einer besseren Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Sicherheitsbehörden.
Die Warnungen unterstreichen die wachsende Komplexität der Sicherheitsherausforderungen für deutsche Firmen. Die Verantwortlichen fordern erhöhte Wachsamkeit und robustere Schutzvorkehrungen. Die Konferenz markierte einen Schritt in Richtung einer engeren Kooperation zwischen Industrie und staatlichen Stellen.






