Niedersachsen investiert 75 Millionen Euro in Straßen und Radwege bis 2026
Elfie ZiegertNiedersachsen investiert 75 Millionen Euro in Straßen und Radwege bis 2026
Niedersachsen hat 75 Millionen Euro für kommunale Straßen- und Radwegprojekte im Jahr 2026 bewilligt. Das Programm fördert 59 neue Vorhaben in der gesamten Region, mit besonderem Fokus auf die Modernisierung der Verkehrsverbindungen zwischen dem Harz und der Lüneburger Heide.
Insgesamt wurden landesweit 88 Projekte eingereicht, die Investitionen in Höhe von rund 133 Millionen Euro auslösen. Ziel der Initiative ist es, die Anbindung in Städten, Gemeinden und ländlichen Gebieten durch Straßenerweiterungen, Brückenneubauten und neue Radwegeinfrastruktur zu verbessern.
Die Förderung deckt sowohl Straßenausbauprojekte als auch spezifische Radwegevorhaben ab. Straßenbauprojekte erhalten 60 bis 75 Prozent ihrer Kosten erstattet, während Radwege mit einem festen Satz von 80 Prozent unterstützt werden.
Im Landkreis Wolfenbüttel ist unter anderem eine Ersatzbrücke für die K 146 zwischen Neuerkerode und Veltheim (Ohe) geplant. Im Landkreis Goslar werden Gehwege und Nebenstraßen entlang der B 498 ausgebaut. Gifhorn hat Mittel für einen neuen Radweg entlang der K 42 sowie für die Sanierung der Braunschweiger Straße erhalten.
Peine wird einen neuen Radweg an der K 71 errichten und innerstädtische Straßen wie die Kantstraße ausbauen. In Braunschweig entsteht eine Veloroute, eine Radschnellverbindung, entlang der Helmstedter Straße. Weitere bestätigte Projekte umfassen Ausbauarbeiten in Einbeck (Landkreis Northeim), mehrere Vorhaben im Landkreis Celle sowie Verbesserungen in Lüneburg an der Dahlenburger Landstraße, am Alten Hessenweg und an der Universitätsallee.
Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Wohnungsbau hat noch keine vollständige Liste aller geförderten Kommunen im Korridor Harz–Heide veröffentlicht. Bisher wurden nur ausgewählte Beispiele genannt.
Die 75 Millionen Euro fließen in Verkehrsprojekte in ganz Niedersachsen, mit Schwerpunkt auf Straßen und Radwegen. Die Vorhaben reichen von Brückenneubauten bis hin zu neuen Radschnellwegen und sollen die lokale und regionale Vernetzung verbessern.
Die Förderbedingungen begünstigen sowohl den Straßenausbau als auch den Bau dedizierter Radinfrastruktur, wobei Radwegeprojekte besonders stark unterstützt werden. Weitere Details zu allen genehmigten Projekten sollen in Kürze veröffentlicht werden.






