06 May 2026, 22:27

Niedersachsen führt KI-Übersetzer für Justiz und internationale Rechtsfälle ein

Seite aus einem Buch, die eine Zeichnung einer Maschine zeigt, neben dem Text "Deutsches Patent 114,000,000" auf der rechten Seite.

Niedersachsen führt KI-Übersetzer für Justiz und internationale Rechtsfälle ein

Niedersachsens Justiz- und Finanzministerium stellen neues KI-Übersetzungstool für die Justiz vor

Das Niedersächsische Justizministerium und das Finanzministerium haben ein neues, KI-gestütztes Übersetzungswerkzeug für das Justizsystem eingeführt. Ursprünglich für die Steuerverwaltung entwickelt, soll das System nun Gerichten und Behörden in ganz Deutschland zur Verfügung stehen.

Die Grundlage bildet ein bestehendes KI-System namens InDA (Intelligente Datenanalyse in internationalen Steuerprüfungen), das unter der Aufsicht des Landesamts für Steuern Niedersachsen entstanden ist. Es wird nun an die Anforderungen der Justizbehörden angepasst. Das Justizministerium hält die vollständigen Nutzungs-, Bearbeitungs- und Verbreitungsrechte für das System in ganz Deutschland.

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Behördenvertreter erwarten, dass das Übersetzungstool Verfahren mit internationalem Bezug beschleunigen wird. Finanzminister Gerald Heere betonte die ressortübergreifenden Vorteile des Projekts, während Justizministerin Kathrin Wahlmann es als eine bedarfsgerechte Lösung für die gesamte Justiz bezeichnete. Zudem werden erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen prognostiziert.

Langfristiges Ziel ist ein rechtssicheres System, das allen Justizbehörden in Deutschland zur Verfügung steht.

Das neue KI-Übersetzungswerkzeug soll internationale Rechtsfälle effizienter gestalten. Gerichte und Behörden erhalten Zugang zu einem System, das auf Effizienz und rechtliche Zuverlässigkeit ausgelegt ist. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer umfassenderen Digitalisierung der deutschen Justiz.

Quelle