Neue Studier mal Marburg verbindet Geschichte, Wohnen und bürgerschaftliches Engagement
Magdalena HertrampfNeue Studier mal Marburg verbindet Geschichte, Wohnen und bürgerschaftliches Engagement
Die November-Ausgabe von Studier mal Marburg ist erschienen – mit einer Mischung aus lokalen Initiativen, historischem Rückblick und praktischen Ratschlägen. Diese Ausgabe beleuchtet alles von Nachrichten aktuell über eine neue Mitfahr-App bis hin zu Kunst und bürgerschaftlichem Engagement.
Ein besonderer Schwerpunkt widmet sich Marburgs Vergangenheit: Ein Quiz und Details zu einer Ausstellung 2025 über die Rollen von Frauen während des Nationalsozialismus stehen im Fokus. Daneben gibt es saisonale Gartentipps und Aufrufe zur Teilnahme an lokalen Demokratieprojekten.
Ein zentrales Thema der Ausgabe ist die Initiative Forum Richtsberg 2035, die den Zusammenhalt im Stadtteil Richtsberg stärken will. Das Magazin zeigt auf, wie Anwohner:innen die Zukunft des Viertels mitgestalten können. Ein weiterer Höhepunkt ist der 75. Geburtstag der städtischen Wohnungsbaugesellschaft gewobau unter dem Motto "Sicheres Wohnen". Der Beitrag blickt auf ihre Geschichte und aktuelle Bemühungen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Im Bereich Gesundheit und Sicherheit stellt das Magazin "Gemeinsam gegen K.-o.-Tropfen" vor, ein Peer-Support-Programm, das über das heimliche Einflößen von Betäubungsmitteln in Getränke aufklärt. Zudem wirbt es für die Veranstaltung "Das Schweigen brechen", eine Podiumsdiskussion zum Abbau von Stigmatisierung im Bereich psychische Gesundheit. Für Mobilitätsinteressierte hält die Ausgabe Infos zur neuen, kostenlosen Mitfahr-App goMR bereit, die demnächst in der Stadt startet.
Auch die Geschichte kommt nicht zu kurz: Das #throwbackmarburg-Quiz testet das Wissen über die Stadtvergangenheit, und ein Vorbericht stellt die Ausstellung "Marburger Frauen im Nationalsozialismus" vor, die vom 15. Mai bis 17. August 2025 in der Universitätsbibliothek zu sehen sein wird. Sie beleuchtet die vielfältigen Rollen von Frauen in der NS-Zeit – als Opfer, Widerstandskämpferinnen oder Täterinnen. Das Magazin erinnert zudem an frühere Bildungsreisen zu Holocaust-Gedenkstätten wie Auschwitz und dem Ghetto Litzmannstadt, die lokale Einrichtungen in den vergangenen Jahren organisiert haben.
Leichteren Lesestoff bieten Winter-Gartentipps mit Rückschnitttechniken, die Wildtiere in der kalten Jahreszeit schützen. Das Engagement-Festival lädt ein, lokale Freiwilligengruppen kennenzulernen. Gleichzeitig motiviert die Initiative "Aktiv für den Seniorenbeirat" ältere Bürger:innen, sich zur Wahl zu stellen, um die Vertretung in kommunalen Gremien zu stärken.
Die aktuelle Studier mal Marburg verbindet Zeitgeschehen mit historischem Tiefgang und zeigt Leser:innen Wege auf, sich in der Gemeinschaft einzubringen. Die Ausgabe lenkt den Blick auf Wohnen, Sicherheit und Demokratie – ergänzt um kulturelle und alltagspraktische Inhalte. Wer Marburgs Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsprojekte erkunden möchte, findet die neue Ausgabe ab sofort vor.






