Neue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Grzegorz LoosNeue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Neue Elbbrücke verbindet bald Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Bald wird eine neue Brücke über die Elbe Sachsen-Anhalt und Brandenburg miteinander verbinden. Die Konstruktion soll die Verkehrsanbindung zwischen den beiden Bundesländern deutlich verbessern. Kürzlich trafen sich Vertreter aus Politik und Verwaltung zu einer symbolischen Grundsteinlegung, um den Baubeginn offiziell einzuläuten.
Die Brücke wird Teil der Bundesstraße 189 und Geestgottberg im Landkreis Stendal mit Wittenberge im Landkreis Prignitz verbinden. Die Bauarbeiten starten zunächst auf der brandenburgischen Seite in Wittenberge. Die Fertigstellung des Projekts ist in drei Jahren geplant.
Mit einer Länge von 1.109 Metern überspannt die Brücke das Elbtal. Die Fahrbahn wird 13,8 Meter breit sein und auf der Ostseite einen separaten, drei Meter breiten Weg für Fußgänger und Radfahrer aufweisen. Die Bundesregierung stellt für den Bau rund 120 Millionen Euro bereit.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bezeichnete die Brücke als „eine lebenswichtige Verkehrsader“. Lydia Hüskens, Infrastrukturministerin von Sachsen-Anhalt, betonte die Vorteile für die Mobilität, die regionale Vernetzung und die wirtschaftliche Entwicklung. Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach hob die Bedeutung für Pendler, Unternehmen und den Tourismus hervor – insbesondere durch die verbesserte Radwegeinfrastruktur.
In drei Jahren soll die Brücke für den Verkehr freigegeben werden. Sie wird die Verbindungen zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg stärken und bietet zudem bessere Bedingungen für Radfahrer sowie Impulse für das regionale Wachstum.
