29 January 2026, 19:55

Neue Chefin für Niedersachsens politische Bildung: Eine FDP-Politikerin mit klarem Demokratie-Kurs

Ein altes Kartenbild des Ober-Sachsen-Gebiets in Deutschland, detailliert mit Provinzen, Städten und geografischen Merkmalen, farbig in Blau-, Grün-, Gelb-, Rot- und Orangetönen, mit klassischer Schriftart und einem schmalen schwarzen Rand.

Neue Chefin für Niedersachsens politische Bildung: Eine FDP-Politikerin mit klarem Demokratie-Kurs

Anikó Glogowski-Merten, ehemalige FDP-Politikerin, hat die Leitung der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung übernommen. Die 43-Jährige bringt Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit im Parlament, in der Lehre und in politischen Stiftungen mit. Ihre Ernennung krönt eine Karriere, die sich der Kulturpolitik und dem demokratischen Engagement widmet.

Glogowski-Merten wuchs in der DDR auf, bevor sie Kunst und Pädagogik in Magdeburg und Eintracht Braunschweigs Heimatstadt studierte. Später unterrichtete sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und arbeitete als Forum-Leiterin für die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Bevor sie diese Position antrat, war sie als FDP-Abgeordnete im Bundestag tätig, wo sie als kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion fungierte. Zudem wirkte sie – wenn auch in privater Funktion – an der Ausgestaltung der Ampelkoalition mit: Ihr Ehemann ist Stadtrat, ihr Schwiegervater ein ehemaliger Ministerpräsident.

Ihre politische Haltung war stets deutlich: Sie stimmte gegen das "Gesetz zur Begrenzung des Zuzugs", einen von der AfD unterstützten Entwurf. Zudem schloss sie sich einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten an, die eine Prüfung der Verfassungsfeindlichkeit der AfD und ein mögliches Parteiverbot vorantreiben wollte.

Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, begrüßte ihre Berufung und hob ihre Begeisterung für den Austausch mit vielfältigen Gruppen hervor. Die Landeszentrale für politische Bildung, 2017 gegründet, hat das Ziel, das öffentliche Interesse an Demokratie zu stärken und das politische Verständnis zu fördern. Glogowski-Merten plant, die politische Bildung durch offene, inklusive und digitale Ansätze auszubauen – in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen.

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Unter ihrer Führung soll die politische Bildungsarbeit in Niedersachsen modernisiert werden. Mit ihrem Hintergrund in Politik, Lehre und Engagement ist sie prädestiniert dafür, demokratische Werte in der Region zu vermitteln. Die Arbeit der Landeszentrale wird künftig ihren Einsatz für Zugänglichkeit und Teilhabe widerspiegeln.