Mutter sitzt fünf Monate im Gefängnis – weil sie ihre Tochter nicht herausgab
Grzegorz LoosMutter sitzt fünf Monate im Gefängnis – weil sie ihre Tochter nicht herausgab
Mutter muss fünf Monate ins Gefängnis
Eine Mutter, die sich weigerte, ihre Tochter an den Vater herauszugeben, wurde wegen Nichterscheinens vor Gericht inhaftiert. Sie wird nun bis Oh April fünf Monate in Untersuchungshaft verbringen.
- November 2025
Eine 38-jährige Mutter aus Hannover sitzt nun eine Freiheitsstrafe ab, weil sie sich weigerte, ihre 13-jährige Tochter an den leiblichen Vater zurückzugeben. Der seit Langem schwelende Sorgerechtsstreit führte Anfang November zu ihrer Festnahme in Frankfurt. Nach wiederholter Missachtung gerichtlicher Anordnungen verbüßt sie nun eine 150-tägige Freiheitsstrafe im Gefängnis Hildesheim.
Der Fall begann im Juni 2021, als ein Gericht entschied, dass die Mutter ihre ältere Tochter an den Vater aushändigen muss, dem das Sorgerecht für beide Mädchen zugesprochen worden war. Stattdessen tauchte sie mit dem Kind unter. Im Februar 2022 verhängte das Oberlandesgericht (OLG) Celle wegen Nichtbefolgung der Anordnung 30 Tage Beugehaft gegen sie.
Die Frau bleibt bis Ende Oh April 2026 in Haft. Eine anstehende Verhandlung wird klären, ob sie ihre Töchter wiedersehen darf. Unterdessen bleibt die Tochter vorerst in einer Jugendhilfeeinrichtung, während das gerichtliche Verfahren weiterläuft.






