MTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplätze nach überraschender Sperrung des Hauptplatzes
Magdalena HertrampfMTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplätze nach überraschender Sperrung des Hauptplatzes
MTV Wolfenbüttel muss Trainingsveranstaltungen verlegen – Stadtverwaltung schließt Hauptplatz im Meesche-Sportpark
Der MTV Wolfenbüttel sieht sich gezwungen, seine Trainingseinheiten zu verlegen, nachdem die Stadtverwaltung den Hauptplatz im Meesche-Sportpark gesperrt hat. Der Verein wirft den Verantwortlichen eine überstürzte Entscheidung vor, die die Vorbereitungen auf die anstehende Landesliga-Saison erheblich stört.
Die Schließung fiel ausgerechnet mit dem Beginn der Vorbereitungsphase des MTV Wolfenbüttel zusammen. Spieler berichten, die Maßnahme sei ohne Vorwarnung erfolgt, sodass das erste Training kurzerhand nach Adersheim verlegt werden musste. Zudem musste der Verein geplante Testspiele in diesem Zeitraum absagen.
Die Stadtverwaltung wies den Vorwurf der Plötzlichkeit zurück. Laut Angaben der Behörden sei eine vier- bis fünfwöchige Ruhe- und Sanierungsphase für den stark beanspruchten Platz zwingend erforderlich gewesen. Die Arbeiten sollten am 8. Juni beginnen – terminlich abgestimmt auf die Personalkapazitäten und den vollen Terminkalender des Grünflächenamts.
Die Stadt betonte, sie habe alle Sportvereine im Mai um die Nennung wichtiger Termine gebeten, vom MTV Wolfenbüttel jedoch keine verlässliche Rückmeldung erhalten. Zudem stehe dem Verein weiterhin die Nutzung alternativer Plätze im Meesche-Park sowie an der Halberstädter Straße offen. Die fraglichen Testspiele seien erst nach Beginn der Sanierungsplanungen endgültig festgelegt und der Verwaltung mitgeteilt worden.
Die Platzsperrung zwingt den MTV Wolfenbüttel nun zu Improvisationen: Das Training findet vorerst in Adersheim statt, eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Die Stadt hält an ihrer Darstellung fest, die Entscheidung sei notwendig und frühzeitig kommuniziert worden.
