Mombacher Vorlandbrücke gesperrt: Mainz kämpft mit Verkehrschaos und Forderungen an Politik
Grzegorz LoosMombacher Vorlandbrücke gesperrt: Mainz kämpft mit Verkehrschaos und Forderungen an Politik
Die Mombacher Vorlandbrücke in Mainz ist aufgrund ihres sich verschlechternden Bauzustands gesperrt worden. Die Schließung beeinträchtigt den Alltag von Anwohnern, Pendlerinnen und Pendlern sowie Unternehmen in mehreren Stadtteilen, darunter Mainz-Mombach und Gonsenheim.
In einem gemeinsamen Beschluss haben alle großen politischen Fraktionen – Grüne, CDU, SPD, Linke, FDP und ÖDP – die weitreichenden Folgen der Sperrung scharf kritisiert. Betroffen sind lokale Betriebe, der Güterverkehr, Radfahrerinnen und Radfahrer, der öffentliche Nahverkehr sowie Rettungsdienste in der Region.
Der Stadtrat fordert nun die Bundesbehörden, die Autobahn GmbH und das Land Rheinland-Pfalz auf, eng zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu erarbeiten. Die Politikerinnen und Politiker verlangen eine kurzfristige Maßnahme, um den Autoverkehr so schnell wie möglich wieder freizugeben. Gleichzeitig muss der Neubau der Brücke absolute Priorität behalten.
Der Rat besteht auf klare und regelmäßige Informationen für die Öffentlichkeit und die Stadt über den Stand der Sperrung und die weiteren Planungen. Gefordert werden zudem Entscheidungen, die unnötige Verzögerungen vermeiden und eine langfristige Lösung mit möglichst geringem Flächenverbrauch und minimalen Umweltbelastungen sicherstellen. Die Sperrung selbst soll nur so lange aufrechterhalten werden, wie es die Sicherheit unbedingt erfordert.
Der Beschluss unterstreicht die Notwendigkeit einer abgestimmten Vorgehensweise der Verantwortlichen, um die Zukunft der Brücke zu regeln. Ein zügiger und gut durchdachter Ansatz soll die Beeinträchtigungen verringern und einen nachhaltigen Ersatz sichern. Im Mittelpunkt stehen dabei Sicherheit, Transparenz und die Begrenzung der Auswirkungen auf die Mainzer Stadtteile.
