Messerattacke in Wolfenbüttel: 26-Jähriger wegen versuchten Totschlags vor Gericht
Magdalena HertrampfMesserattacke in Wolfenbüttel: 26-Jähriger wegen versuchten Totschlags vor Gericht
Ein 26-jähriger Mann muss sich ab heute vor dem Landgericht Braunschweig wegen einer brutalen Messerattacke im vergangenen Sommer verantworten. Die Tat ereignete sich in einer Unterkunft in Wolfenbüttel während eines Streits um Zigaretten. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, nachdem es mehrfach in den Hals gestochen worden war.
Das Verbrechen geschah am 13. August 2025, als der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft einen Mitbewohner attackiert haben soll. Zeugen berichteten, der Konflikt habe mit einer Auseinandersetzung um Zigaretten begonnen. Nach der Tat flüchtete der Beschuldigte vom Tatort, bevor er später festgenommen wurde.
Die Anklage wirft dem Mann versuchten Totschlag und schwere Körperverletzung vor. Der Prozess wird mit weiteren Verhandlungsterminen am 5. und 13. Februar fortgesetzt. Das Opfer überlebte den Angriff, musste jedoch wegen schwerer Halsverletzungen notärztlich behandelt werden.
Der Fall wird an drei geplanten Verhandlungstagen verhandelt, wobei das Gericht Beweismaterial und Zeugenaussagen prüft. Das Urteil wird entscheiden, ob der Angeklagte wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung verurteilt wird. Ein Urteilsspruch wird nach der letzten Verhandlung Mitte Februar erwartet.






