Melanie Walter rückt in den NBank-Aufsichtsrat nach – wer ist die neue Ministerin?
Magdalena HertrampfMelanie Walter rückt in den NBank-Aufsichtsrat nach – wer ist die neue Ministerin?
Die Landesregierung hat Melanie Walter, Ministerin für Europa und regionale Entwicklung, in den Aufsichtsrat der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) berufen. Sie übernimmt das Amt von Frank Doods, der auf eigenen Wunsch ausscheidet, nachdem er als Chef der Staatskanzlei im Gremium tätig war.
Walters Ernennung ist an bestimmte rechtliche Voraussetzungen geknüpft. Gemäß § 39 KWG und § 8 NBankG muss sie die deutsche oder eine EWR-Staatsbürgerschaft besitzen, voll geschäftsfähig sein und Zuverlässigkeit nachweisen. Zudem darf sie keine Interessenkonflikte aufweisen und muss über einschlägige Fachkenntnisse verfügen. Vor ihrem Amtsantritt durchläuft sie ein Eignungsverfahren durch den Nominierungsausschuss der NBank und benötigt die abschließende Zustimmung der BaFin.
Ihre Amtszeit erstreckt sich über die verbleibende Dauer der aktuellen Amtsperiode des Gremiums. Die Neubesetzung folgt auf Doods’ Entscheidung, sein Mandat niederzulegen, woraufhin die Landesregierung Walter als seine Nachfolgerin ausgewählt hat.
Walter wartet nun auf die regulatorische Freigabe, bevor sie ihre Tätigkeit offiziell aufnehmen kann. Nach der Bestätigung wird sie ihre Erfahrung in der Regionalentwicklung in die Aufsichtsgremienarbeit der NBank einbringen. Der Aufsichtsrat der Bank setzt seine Arbeit mit ihr als neuestes Mitglied fort.






