Marx-Engels-Forum in Berlin wird bis 2027 zur Großbaustelle – was sich ändert
Franjo HandeMarx-Engels-Forum in Berlin wird bis 2027 zur Großbaustelle – was sich ändert
Berliner Marx-Engels-Forum wird grundlegend umgestaltet
Das 7,2 Hektar große Marx-Engels-Forum in Mitte entwickelt sich zu einem neuen Rathaus und einer öffentlichen Freifläche – doch der Zugang bleibt bis Ende 2027 gesperrt. Seit Baubeginn im vergangenen Juni schreiten die Arbeiten planmäßig voran.
In der ersten Projektphase entsteht ein barrierefreier Versammlungsbereich entlang der Spree, direkt hinter den markanten Statuen von Marx und Engels. Die Erdarbeiten für Treppen und Rampen sind bereits abgeschlossen, und die Bauarbeiter haben mit der Errichtung des Unterbaus begonnen. Zudem nimmt in diesem Sommer ein 2.300 Quadratmeter großes Spielfeld an der Rathausstraße Gestalt an.
Derzeit ist das Gelände mit Bauzäunen abgesichert, an denen Schilder mit der Aufschrift "Betreten der Baustelle verboten!" prangen. Im Inneren dominieren ein Bagger und hohe Sandhaufen das Bild, während die Statuen von Marx und Engels im Hintergrund sichtbar bleiben. Rund 650 Quadratmeter der Fläche werden für die Regenwassermanagement-Anlagen genutzt – ein Teil der klimafreundlichen Maßnahmen des Projekts.
Die Gesamtkosten der Neugestaltung belaufen sich auf etwa 34 Millionen Euro. Trotz der laufenden Bauarbeiten bleibt der Platz bis Ende 2027 für Besucher geschlossen.
Nach Fertigstellung wird das Marx-Engels-Forum über neue öffentliche Flächen, eine verbesserte Barrierefreiheit und eine klimagerechte Infrastruktur verfügen. Das 34 Millionen Euro schwere Projekt umfasst sowohl das Rathaus als auch das umgestaltete Forum, das nach Jahren der Bauarbeiten Ende 2027 wiedereröffnet werden soll.






