Mann soll Ehefrau im Schlaf angezündet und in den Tod getrieben haben
Hat er seine Frau verbrannt? - 50-Jähriger vor Gericht - Mann soll Ehefrau im Schlaf angezündet und in den Tod getrieben haben
Ein 50-jähriger Mann aus Goslar muss sich wegen des mutmaßlichen Mordes an seiner Ehefrau vor Gericht verantworten, nachdem er sie in ihrem gemeinsamen Zuhause in Brand gesetzt haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, sie im Schlaf mit einer entzündlichen Flüssigkeit übergossen zu haben, woraufhin sie schwere Verbrennungen erlitt, denen sie später im Krankenhaus erlag.
Der Vorfall ereignete sich, als der Angeklagte seiner Frau laut Ermittlungen ein Gemisch aus Benzin und Grillanzünderflüssigkeit über den schlafenden Körper goss. Kurze Zeit später stand sie in Flammen und stürzte aus dem Schlafzimmerfenster, wobei sie schwere Verletzungen davontrug.
Ihr ältester Sohn konnte das Feuer löschen, doch die Frau wurde notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht, wo sie ihren Verbrennungen erlag. Der Verdächtige wurde noch am Tatort festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann aus niedrigen Beweggründen und mit Tötungsvorsatz handelte, angetrieben von Gefühlen des Verrats.
Der Prozess, der derzeit vor dem Landgericht Braunschweig verläuft, wird am Freitag, dem 7. November, fortgesetzt. Ein Urteil könnte bis Dezember fallen.
Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Vorwurf, der Angeklagte habe seine Frau vorsätzlich in Brand gesetzt und damit ihren Tod verursacht. Die Verhandlung geht weiter; weitere Sitzungen stehen an, bevor eine endgültige Entscheidung verkündet wird.
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