Lünecom tarnt Vertrag als Beratungsprotokoll – Verbraucher fühlt sich getäuscht
Franjo HandeLünecom tarnt Vertrag als Beratungsprotokoll – Verbraucher fühlt sich getäuscht
Lünecom Glasfaser: Vertrag als Beratungsprotokoll getarnt (Update)
Vorsicht vor den Tricks von Glasfaser-Verkäufern: Verbraucherschützer berichten über einen Fall bei Lünecom, bei dem ein Kunde statt eines Beratungsprotokolls einen Vertrag unterschrieb
- November 2025, 13:15 Uhr
Ein Verbraucher in Niedersachsen soll angeblich dazu gebracht worden sein, einen versteckten Vertrag für eine deutsche Glasfaser-Verbindung zu unterzeichnen. Im Mittelpunkt steht die Lünecom Kommunikationslösungen GmbH, der vorgeworfen wird, eine verbindliche Vereinbarung als einfaches Beratungsprotokoll ausgegeben zu haben. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat sich nun eingeschaltet, um die rechtliche Lage zu klären und andere zu warnen.
Der Vorfall begann, als ein Verkäufer von Lünecom den Kunden zu Hause aufsuchte. Statt klare Vertragsbedingungen vorzulegen, präsentierte das Unternehmen ein Dokument mit der Bezeichnung „Beratungsprotokoll“. Der Verbraucher unterschrieb es – ohne zu ahnen, dass es sich in Wahrheit um einen rechtlich bindenden Vertrag für ein Handy mit Vertrag handelte.
Die Verbraucherzentrale rät Verbrauchern dringend, niemals Unterlagen bei unangekündigten Hausbesuchen zu unterzeichnen und alle Dokumente im Nachhinein genau zu prüfen. Lünecom sieht sich nun mit Kritik an seinen Vertriebsmethoden konfrontiert, während die Organisation strengere Regeln fordert, um solche Vorfälle zu verhindern. Der Fall zeigt die Risiken unklarer Vertragsabschlüsse bei Haustürgeschäften auf.






