Lüneburg kämpft um Millionen-EU-Förderung für ländliche Projekte nach 2027
Elfie ZiegertLüneburg kämpft um Millionen-EU-Förderung für ländliche Projekte nach 2027
Für eine Zukunft der LEADER-Region: Wirtschafts- und Tourismusausschuss empfiehlt Beschlussvorlage
Politik | Tourismus | Umwelt
- Dezember 2025
Schlagwörter: Industrie, Finanzen, Luft- und Raumfahrt, Wirtschaft
Der Landkreis Lüneburg setzt sich dafür ein, das EU-Förderprogramm LEADER in seiner bisherigen Form zu erhalten. Der Kreistag wird auf Empfehlung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus am 10. Dezember 2025 über eine entsprechende Resolution beraten. Beamte warnen, dass geplante EU-Reformen die Unterstützung für ländliche Projekte ab 2027 deutlich kürzen könnten.
Das LEADER-Programm hat dem Landkreis Lüneburg bereits erhebliche Investitionen beschert. Seit 2023 wurden rund 2,5 Millionen Euro in lokale Vorhaben fließen, wobei die Gesamtausgaben bis 2027 voraussichtlich auf 5 Millionen Euro ansteigen werden. Zu den geförderten Projekten zählen die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Wendisch Evern, die Modernisierung der Dorfkneipe in Stapel sowie die Neugestaltung der Touristeninformation in Amelinghausen.
Die Debatte am 10. Dezember wird entscheiden, ob sich der Landkreis Lüneburg offiziell gegen die Kürzungen der EU-Fördergelder ausspricht. Bei Erfolg könnte die Resolution helfen, höhere Zuschussquoten und eine breitere Förderfähigkeit für lokale Initiativen zu bewahren. Das Ergebnis wird maßgeblich beeinflussen, wie ländliche Gemeinden in der Region nach 2027 an finanzielle Unterstützung gelangen.






