04 February 2026, 19:16

"Lock and Load!": Goslarer Schüler lernen über Drogen, Alkohol und E-Scooter-Regeln

Ein Plakat mit einem Hirnbild und Text warnt vor Drogen, die das Vergnügenzentrum des Gehirns angreifen.

"Lock and Load!": Goslarer Schüler lernen über Drogen, Alkohol und E-Scooter-Regeln

Eine Gruppe von 132 Zehntklässlern aus Goslar hat kürzlich an einem interaktiven Workshop zu den Themen Suchtmittelkonsum, Abhängigkeit und Verkehrssicherheit teilgenommen. Die unter dem Titel "Lock and Load!" veranstaltete Aktion wurde vom HaLt-Netzwerk gemeinsam mit lokalen Behörden und Wohlfahrtsverbänden organisiert. Ziel war es, Jugendliche über die Gefahren von Alkohol, Drogen und die Regeln für E-Scooter durch Quizfragen und praktische Übungen aufzuklären.

Der Workshop begann mit einem Quiz, das das Wissen der Schülerinnen und Schüler zu Alkohol, Drogen und den Vorschriften für E-Scooter testete. Dabei lernten sie, dass das legale Fahren eines E-Scooters ein Mindestalter von 14 Jahren, eine gültige Versicherung sowie eine Straßenverkehrszulassung voraussetzt. Zudem wurden die schweren rechtlichen Konsequenzen thematisiert, die drohen, wenn man ein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen steuert.

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Anschließend leiteten Claudia Hopp und Anna-Lena Meyer-Niehoff eine Übung namens "Schutzmauer" an. Die Jugendlichen notierten ihre persönlichen Stärken, Interessen und wichtigen Bezugspersonen, um zu veranschaulichen, wie diese Faktoren helfen können, dem Suchtmittelkonsum zu widerstehen. Die Aufgabe regte sie dazu an, über positive Einflüsse und Bewältigungsstrategien nachzudenken.

Die Veranstaltung war Teil einer größeren Präventionsreihe und fand im Rahmen der Goslarer Verkehrssicherheitstagung statt. Beteiligte Organisatoren waren das HaLt-Netzwerk, die Lukas-Werk-Stiftung, die lokale Drogenberatungsstelle, das Amt für Kinder- und Jugendschutz sowie das Präventionsteam der Goslarer Polizei. Das HaLt-Netzwerk setzt sich seit Langem für die Reduzierung von Suchtmittelwerbung in Medien, Musik und sozialen Plattformen ein.

Der Workshop vermittelte den Schülerinnen und Schülern klare Informationen zu gesetzlichen Vorgaben und persönlichen Strategien, um Suchtverhalten vorzubeugen. Die Veranstalter planen, ähnliche Präventionsmaßnahmen in der Region fortzuführen. Wie viele Schulen in Niedersachsen in den letzten Jahren vergleichbare Aktionen durchgeführt haben, ist nicht genau dokumentiert.