Laternenumzug in Braunschweig macht auf Kinderhospizarbeit aufmerksam
Elfie ZiegertLaternenumzug in Braunschweig macht auf Kinderhospizarbeit aufmerksam
Laternenumzug in Braunschweig am 10. Februar zum tag24 der Kinderhospizarbeit
Am 10. Februar findet in Braunschweig ein Laternenumzug statt, um auf den tag24 der Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung soll die Herausforderungen von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien in den Fokus rücken. Teilnehmer sind eingeladen, mit Laternen durch die Innenstadt zu ziehen.
Organisiert wird der Umzug vom Kinderhospizverein Löwenherz und dem mobilen Kinderhospizdienst SONne. Beide Initiativen haben vor den Schloss-Arkaden, dem Startpunkt der Veranstaltung um 17 Uhr, Informationsstände aufgebaut.
Die Organisatoren Tobias Capelle (Löwenherz) und Carina Poßberg (SONne) hoffen, mit der Aktion das Schweigen um das Thema Kinderhospizarbeit zu durchbrechen. Sie möchten mehr Menschen dazu ermutigen, sich über die Situation betroffener Familien zu informieren, sie zu unterstützen und für ihre Belange einzutreten. Bundesweit nutzen an diesem tag24 zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und Einrichtungen den tag24 der Kinderhospizarbeit, um auf die Nöte schwer kranker Kinder und ihrer Angehörigen hinzuweisen. Der Laternenumzug in Braunschweig trägt dazu bei, die oft tabuisierten Themen Sterben und Tod bei Kindern und Jugendlichen sichtbarer zu machen.
Der Umzug beginnt am 10. Februar um 17 Uhr an den Schloss-Arkaden. Mit ihren Laternen setzen die Teilnehmer ein Zeichen der Solidarität und lenken die Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse schwerstkranker Kinder und ihrer Familien. Die Veranstalter wollen so das Verständnis und die Unterstützung für Kinderhospizdienste in der Gesellschaft stärken.






