Laserangriff auf Heeresflieger-Hubschrauber: Piloten während Landung geblendet
Grzegorz LoosLaserangriff auf Heeresflieger-Hubschrauber: Piloten während Landung geblendet
Hubschrauberbesatzung der Heeresflieger durch Laserpointer geblendet
Eine Besatzung eines Heeresflieger-Hubschraubers ist am Dienstagabend während einer nächtlichen Landung mit einem grünen Laserpointer angegriffen worden. Die Piloten mussten nach dem Vorfall dringend medizinisch untersucht werden, nachdem der Laserstrahl sie vorübergehend geblendet hatte. Die Behörde ermittelt nun wegen der gefährlichen Tat, die sich in der Nähe von Bückeburg ereignete.
Die Störung ereignete sich gegen 23:40 Uhr, als der Hubschrauber sich im Landeanflug auf den Flugplatz Achum befand. Die beiden Piloten, 31 und 43 Jahre alt, befanden sich in einer routinemäßigen Platzrunde über dem Fluggelände, als der Laserstrahl aus dem Bückeburger Stadtteil Rusbend auf sie gerichtet wurde. In einer Höhe zwischen 150 und 250 Metern traf der Strahl die Besatzung und beeinträchtigte kurzzeitig ihre Sicht.
Trotz der Beeinträchtigung gelang es der Besatzung, das Luftfahrzeug sicher wie geplant zu landen. Beide Piloten wurden aufgrund der Lasereinwirkung umgehend von medizinischem Personal untersucht. Die Polizei in Bückeburg hat die Ermittlungen aufgenommen, doch die Identität des Täters ist weiterhin unbekannt – bisher gibt es keine passenden Hinweise oder Festnahmen.
Der Hubschrauber landete ohne weitere Zwischenfälle, allerdings benötigten die Piloten ärztliche Behandlung. Die Behörde sucht weiterhin nach den Verantwortlichen für den Laserangriff. Solche Handlungen stellen eine erhebliche Gefahr für die Flugsicherheit dar und werden als Straftaten verfolgt.






