"Lange Nacht der Museen" begeistert – doch der ÖPNV lässt Besucher im Stich
Franjo Hande"Lange Nacht der Museen" begeistert – doch der ÖPNV lässt Besucher im Stich
Die diesjährige gemeinsame „Lange Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig lockte Tausende Besucher an. Die Veranstaltung präsentierte kulturelle Highlights in beiden Städten, doch später sorgten Transportprobleme für Ärger bei denen, die nach Hause wollten.
In Halle und Leipzig öffneten die Museen bis spät in die Nacht ihre Türen. In Halle konnten Gäste das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte erkunden. Leipzig bot Führungen im Grassimuseum für Angewandte Kunst, im Bach-Museum und im Museum der bildenden Künste an. Ein einziges Ticket berechtigte zudem zur kostenlosen Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen.
Nach Mitternacht drängten sich am Leipziger Hauptbahnhof viele Besucher, die nach Halle zurückkehren wollten. Die S3 war ausgefallen, sodass nur noch die S5 verkehrte. Als diese einfuhr, war sie bereits bis auf den letzten Platz besetzt. Dutzende Gäste konnten nicht mehr einsteigen und blieben zurück, während der Zug abfuhr. Die nächste planmäßige S-Bahn nach Halle sollte erst in mehr als einer Stunde fahren.
Die Veranstaltung selbst war ein voller Erfolg mit hohem Besucherandrang in beiden Städten. Doch das mangelnde Nachtangebot im ÖPNV machte vielen die Heimfahrt schwer. Die Organisatoren könnten für künftige Veranstaltungen eine Überprüfung der Zugfahrpläne in Betracht ziehen, um ähnliche Probleme zu vermeiden.






