16 April 2026, 06:28

Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt Altkleidersammlung radikal um – was sich jetzt ändert

Innenansicht eines Kleiderladens mit Kleidern an Kleiderbügeln, Schaufensterpuppen, Tischen mit Auslagen, Wandtafeln und Deckenbeleuchtung, beschriftet als der neue D Collection Store im Mall of America.

Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt Altkleidersammlung radikal um – was sich jetzt ändert

Landkreis Schmalkalden-Meiningen ändert Altkleidersammlung grundlegend

Die Veränderungen kommen nach schweren Turbulenzen auf dem Markt für Textilrecycling. Die Behörden wollen durch die Reduzierung der Annahmestellen Kosten sparen und die Qualität der Spenden verbessern.

Bisher sammelte der Landkreis jährlich rund 300 Tonnen Alttextilien. Die Einnahmen aus den Spenden halfen, die Abfallgebühren stabil zu halten. Doch der Markt für Secondhand-Kleidung in Deutschland und Europa ist eingebrochen – mit weitreichenden Folgen.

Künftig werden viele frei zugängliche Container abgebaut. Stattdessen setzt der Landkreis auf weniger, aber zentralisierte Sammelstellen, vorzugsweise betreute Standorte. Die Umstellung hat bereits begonnen: In Meiningen, Zella-Mehlis und Teilen der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön wurden die ersten Behälter entfernt.

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Für den Bereich Hohe Rhön ist nun eine neue Annahmestelle am Wertstoffhof Kaltennordheim (In der Aue 20) eingerichtet worden. Die Bürger werden darauf hingewiesen, keine Säcke oder Abfälle neben den Containern abzulegen.

Angenommen werden tragbare, saubere Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher, Decken, Vorhänge, Taschen, Rucksäcke, Gürtel, Mützen und Schals. Nicht mehr akzeptiert werden stark verschmutzte oder beschädigte Textilien, nasse oder schimmelige Kleidung, Teppiche, Matratzen, Hausmüll, Elektrogeräte, Kunststoffe und Papier.

Mit den Änderungen sollen die Abläufe effizienter gestaltet und die Servicequalität erhalten bleiben. Durch weniger Sammelstellen erhofft sich der Landkreis eine bessere Kontrolle über die Spenden. Bürger müssen künftig vor der Abgabe prüfen, welche Gegenstände überhaupt angenommen werden.

Quelle