02 February 2026, 17:05

Landkreis Helmstedt schaltet Warn-App ANTON APP ab – zu wenige Nutzer

Ein Gebäude mit Glasfenstern, Säulen und einem sichtbaren roten Notfallzeichen, das darauf hinweist, dass es eine Notaufnahme ist.

Landkreis Helmstedt schaltet Warn-App ANTON APP ab – zu wenige Nutzer

Landkreis Helmstedt stellt Warn-App ANTON APP ein

Der Landkreis Helmstedt hat beschlossen, die Notfall-Warn-App ANTON APP nicht mehr als offizielles Kommunikationsmittel zu nutzen. Der Schritt folgt auf die geringe Akzeptanz sowohl bei Behörden als auch bei Bürgerinnen und Bürgern – vor der Einstellung 2023 waren lediglich 1.248 Nutzer registriert. Künftig übernehmen alternative Kanäle die Verbreitung dringender Meldungen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Abschaffung von ANTON APP erfolgt nach Jahren geringer Nutzung. Die jährlichen Betriebskosten beliefen sich auf einen vierstelligen Betrag, doch nur wenige Menschen nutzten die App für Warnungen. Selbst Schulausfallmeldungen, die bisher über ANTON APP verschickt wurden, werden nun auf anderen Wegen übermittelt.

Schulen erhalten künftig direkte Hinweise und leiten diese über ihre eigenen Kommunikationsnetzwerke weiter. Dadurch sollen Schülerinnen, Schüler sowie das Personal schnell informiert werden, ohne auf die eingestellte App angewiesen zu sein.

Für flächendeckende Notfälle bleibt das landesweite Warnsystem aktiv, zu dem auch Apps wie NINA und Katwarn gehören. Wichtige Informationen werden bei Bedarf zusätzlich über Radio, Fernsehen und Zeitungen verbreitet. Wer auf Messengerdienste verzichtet, findet Echtzeit-Updates auf der Website des Landkreises.

Der schnellste Weg, Warnungen zu erhalten, ist nun der WhatsApp-Kanal des Landkreises. Mit über 4.000 Abonnenten bietet er eine direkte und sofortige Kommunikationsmöglichkeit in akuten Situationen.

Das Ende von ANTON APP markiert den Wechsel zu breiter genutzten Plattformen für Notfallwarnungen. Schulen, Rundfunkmedien und digitale Kanäle schließen die Lücke, die die App hinterlässt. Bürgerinnen und Bürger können weiterhin mit rechtzeitigen Warnungen über verschiedene offizielle Quellen rechnen.