15 April 2026, 06:42

Kunst als Brücke: Wie Postkarten aus Berlin dem Iran helfen

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Bilder von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Kunst als Brücke: Wie Postkarten aus Berlin dem Iran helfen

"Postkarten für den Iran": Eine neue Kunstinitiative unterstützt die Bevölkerung im Iran

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Ein neues gemeinnütziges Projekt mit dem Namen Postkarten für den Iran ist gestartet, um den Menschen im Iran durch Kunst zu helfen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat die Initiative ins Leben gerufen und 22 Künstler:innen zusammengebracht, die limitierte Postkarteneditionen verkaufen. Der gesamte Erlös fließt in humanitäre Hilfsprojekte im Land.

Das Projekt umfasst 44 einzigartige Postkarten, die jeweils für 22 Euro erhältlich sind. Bereits in den ersten Tagen nach dem Start wurden über 100 Sets verkauft – ein Zeichen für die starke Unterstützung von Anfang an. Die beteiligten Fotograf:innen vertreten unterschiedliche Stile und sorgen so für eine vielfältige Bildersammlung.

Rothenberg arbeitet mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um die bestmögliche Verwendung der Gelder zu gewährleisten. Die Initiative verfolgt nicht nur das Ziel, Spenden zu sammeln, sondern auch das Bewusstsein für die aktuelle Lage im Iran zu schärfen. Chiara Baluch, eine der beteiligten Fotografinnen, ist überzeugt, dass selbst kleine Projekte sinnvolle Veränderungen bewirken können.

Neben der finanziellen Hilfe möchte die Gruppe Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften aufbauen. Durch die Präsentation ihrer Arbeiten wollen sie den Dialog fördern und Betroffenen im Iran Unterstützung signalisieren.

Die Postkarten für den Iran-Initiative verzeichnet bereits ersten Erfolg: Hunderte Postkartensets wurden in den ersten Tagen verkauft. Die eingenommenen Mittel kommen direkt den Menschen im Iran zugute, während das Projekt selbst darauf abzielt, die internationale Aufmerksamkeit für ihre Notlage aufrechtzuerhalten. Rothenberg und die Fotograf:innen planen, ihre Bemühungen mit wachsender Nachfrage weiter auszubauen.

Quelle