Krone baut 450 Leiharbeitskräfte ab – Wirtschaftskrise zwingt zum Sparen
Krone baut 450 Leiharbeitskräfte ab – Wirtschaftskrise zwingt zum Sparen
Landwirtschaftsriese Krone baut Stellen ab – Wirtschaftsdruck zwingt zum Sparen
Vorspann Die Krone-Gruppe aus Spelle in Niedersachsen reagiert auf die angespannte Wirtschaftslage mit deutlichen Personalkürzungen. "Richtig ist, dass wir in den vergangenen zwei Jahren die Zahl der Leiharbeitskräfte reduziert haben – sowohl im Nutzfahrzeugbereich als auch in der Agrartechnik", heißt es aus dem Unternehmen.
29. November 2025, 05:32 Uhr
Industrie, Finanzen, Wirtschaft
Artikeltext Der weltweit tätige Konzern Krone, führend in den Bereichen Nutzfahrzeuge und Landtechnik, hat seit 2023 über 450 Leiharbeitskräfte am Standort Spelle abgebaut. Das Familienunternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigten weltweit verzeichnete im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz von 3 Milliarden Euro. Doch die schwierige Wirtschaftslage zwingt das Unternehmen nun zu einem Umdenken bei der Personalplanung.
Bernard Krone, Vorstandsvorsitzender in vierter Generation, nannte mehrere Faktoren, die den Konzern belasten: der wachsende Wettbewerb aus China, der anhaltende Krieg in der Ukraine, US-Zölle sowie verschärfte EU-Vorgaben. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen die Beschäftigung von Zeitarbeitern, Studenten und Auszubildenden überprüft.
Bisher gibt es keine Ankündigungen für weitere Entlassungen. Zwar sind die Umsätze leicht rückläufig, doch erst kürzlich investierte Krone 45 Millionen Euro in ein neues Ersatzteillager. Dies deutet darauf hin, dass der Fokus eher auf der Modernisierung als auf einem sofortigen Personalabbau liegt.
Gleichzeitig schließt das Unternehmen weitere Kostensenkungen nicht aus, sollte sich die Wirtschaftslage weiter verschlechtern. Aktuell beobachtet Krone die Entwicklung genau und setzt parallel auf langfristige Investitionen.
Die Reduzierung der Leiharbeitskräfte bei Krone spiegelt die allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen wider. Mit 3 Milliarden Euro Umsatz und laufenden Investitionen bleibt der Konzern dennoch ein Schwergewicht in der Branche. Wie es weitergeht, hängt davon ab, wie sich die externen Rahmenbedingungen in den kommenden Monaten entwickeln.
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