Junge bricht auf zugefrorenem Burggraben ein – Rettungskräfte warnen vor tödlicher Eisdecken-Gefahr
Franjo HandeJunge bricht auf zugefrorenem Burggraben ein – Rettungskräfte warnen vor tödlicher Eisdecken-Gefahr
Am Abend des 20. Januar 2026 brach ein zwölfjähriger Junge auf dem zugefrorenen Burggraben des Celle Schlosses ins Eis ein. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem das Kind bis zu den Knien in das eiskalte Wasser eingebrochen war. Später wurde es mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht.
Noch am selben Nachmittag hatten Polizisten zuvor eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen von einem zugefrorenen Teich im Französischen Garten vertrieben. Die Behörden hatten sie auf die Gefahren des instabilen Eises hingewiesen, doch die Sorge blieb bestehen, da die Temperaturen weiterhin unter dem Gefrierpunkt lagen.
Trotz der kalten Witterung betonen Fachleute, dass Eis auf Seen, Teichen und Flüssen trügerisch unsicher sein kann. Seine Tragfähigkeit variiert oft stark, sodass man die Stabilität allein durch optische Beurteilung nicht einschätzen kann. Feuerwehrleute und Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zogen den Jungen nach dem Einbruch aus dem Wasser. Die Behörden warnen die Bevölkerung weiterhin davor, gefrorene Gewässer zu betreten, sofern sie nicht offiziell als sicher freigegeben wurden. Zudem raten sie dazu, mit Kindern über die Risiken zu sprechen, da viele die Geschwindigkeit unterschätzen, mit der Eis brechen kann.
Der gerettete Junge wurde nach dem Vorfall wegen Unterkühlung behandelt. Polizei und Feuerwehr wiederholten ihre Warnungen vor der Unberechenbarkeit zugefrorener Gewässer und erinnerten Eltern und Erziehungsberechtigte daran, die Sicherheitshinweise bei Jugendlichen zu verstärken.






