Jüdisch-deutsche Kulturgeschichte: Ein kostenloser Vortrag in Celle beleuchtet vergessene Persönlichkeiten
Franjo HandeJüdisch-deutsche Kulturgeschichte: Ein kostenloser Vortrag in Celle beleuchtet vergessene Persönlichkeiten
Öffentlicher Vortrag zur jüdisch-deutschen Kulturgeschichte in Celle am 5. Februar
Am 5. Februar findet in Celle ein kostenloser öffentlicher Vortrag zur jüdisch-deutschen Kulturgeschichte statt. Die Veranstaltung mit dem Titel "Jüdisch-deutsche Balancen, deutsch-jüdisch" beginnt um 19:00 Uhr auf dem Gelände der Synagoge und steht allen Interessierten ohne Eintrittsgeld offen. Organisiert wird der Abend gemeinsam vom Stadtarchiv Celle und der Jüdischen Gemeinde Celle.
Der freie Autor, Lyriker und Rezitator Oskar Ansull gestaltet das Programm des Abends. In seiner Lesung und seinem Vortrag stellt er sechs historische Persönlichkeiten aus Celle vor, die auf je eigene Weise sowohl jüdisches als auch deutsches Erbe verkörperten. Zu den ausgewählten Persönlichkeiten zählen Gelehrte, Schriftsteller und Denker wie Salomon Philipp Gans, Karl Goedeke und Moritz Meyer Eller sowie Heinrich Christian Heimbürger, Sammy Gronemann und Börries von Münchhausen.
Anhand der gegenübergestellten Lebenswege wird Ansull zeigen, wie diese Persönlichkeiten ihre doppelte Identität lebten. Die Veranstaltung möchte ihre Beiträge würdigen und zugleich die weiteren kulturellen Wechselwirkungen zwischen jüdischer und deutscher Tradition in der Region beleuchten.
Der Vortrag bietet die Gelegenheit, weniger bekannte Facetten der Celle'schen Geschichte durch das Leben dieser sechs Persönlichkeiten zu entdecken. Der Eintritt ist frei; Beginn ist um 19:00 Uhr am 5. Februar auf dem Synagogengelände. Die Zusammenarbeit zwischen Stadtarchiv und Jüdischer Gemeinde unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die Bewahrung und Vermittlung des lokalen Kulturerbes.






