ISPO schafft Europas größtes John-Deere-Händlernetz durch deutsche Übernahmen
Elfie ZiegertISPO schafft Europas größtes John-Deere-Händlernetz durch deutsche Übernahmen
Eines der größten John-Deere-Händlernetzwerke Europas ist entstanden, nachdem ISPO, ein führender Landmaschinenhändler aus Südosteuropa, zwei deutsche Bahnunternehmen übernommen hat. Mit dem Kauf von Rebo Landmaschinen und B+S Landtechnik vereint das Unternehmen nun über 45 Standorte in fünf Ländern. Der Schritt markiert eine bedeutende Verschiebung auf dem Markt für Agrartechnik in der Region.
ISPO, mit Hauptsitz in Mogoșoaia, Rumänien, hat seine Präsenz durch die Übernahme der beiden deutschen Bahnfirmen deutlich ausgebaut. Rebo und B+S Landtechnik betreiben 17 Niederlassungen in Nord- und Ostdeutschland und beschäftigen rund 500 Mitarbeiter. Zusammen mit den bestehenden ISPO-Standorten in Rumänien, Kroatien und der Türkei entsteht so ein Netzwerk mit mehr als 1.100 Beschäftigten.
Die Übernahme passt zur "Händler der Zukunft"-Strategie von John Deere, die darauf abzielt, das Bahnnetzwerk durch größere, effizientere Partnerschaften zu modernisieren. Dies entspricht einem europäischen Trend zur Konsolidierung, zu dem auch die geplante Fusion zweier bayerischer Bahnhändler unter dem Dach der Robert Aebi AG im Jahr 2025 zählt.
Dirk Hassel wurde zum neuen Geschäftsführer der Rebo-Gruppe ernannt und leitet nun die deutschen Bahnaktivitäten. Das fusionierte Unternehmen zählt damit zu den größten John-Deere-Bahnhändlern in Europa und bietet eine breitere Abdeckung sowie stärkere Servicekapazitäten.
Der Deal festigt ISPOs Position als wichtiger Akteur im Agrarmaschinensektor. Mit über 45 Standorten und einer größeren Belegschaft kann das Unternehmen nun mehr Kunden in mehreren Märkten bedienen. Die Übernahme spiegelt die anhaltenden Veränderungen in der europäischen Bahnhändlerstruktur von John Deere wider.






